Montag, 22. Juni 2026

Mit Otto (mal wieder) in der fränkischen Schweiz!

Der erste, richtige Otto-Urlaub stand an und wir haben lange überlegt wo es hingehen soll!

Eigentlich wollte ich mal an einen völlig neuen Ort fahren aber die Verlockung wieder in unsere Lieblings-Ottoregion zu fahren war einfach zu groß! Zum ersten Mal würden wir dann nämlich in der fränkischen Schweiz sein ohne dass auch nur irgendein Bundesland Ferien hat…!

Der Urlaub war sehr turbulent denn von schön, über ärgerlich, traurig und einfach phantastisch war alles dabei! Über das Traurige werde ich jetzt nicht berichten denn das gehört hier nicht hin aber ich werde im Monatsrückblick darauf eingehen…! Auch was das Wetter angeht war von allem (und auch von allen denkbar möglichen Temperaturen) was dabei…!

An einem Sonntag fuhren wir los und unser Ziel war das geliebte Plateau, welches wir vor ein paar Jahren zufällig entdeckt hatten! Letztes Jahr konnten wir dort nicht stehen weil einfach zu viel los war bzw hätten wir es zwar gekonnt aber wir möchten ja wenn möglich unbedingt alleine sein…!

Dieses Jahr kamen wir am frühen Nachmittag an und es war außer uns niemand dort! Um uns nach 5 Stunden Fahrt ein wenig die Beine zu vertreten, liefen wir noch das kurze Stück zum „Adlerstein“! Es war meist bewölkt und 18 Grad warm! Gegen Abend kam dann aber noch die Sonne raus und es gab einen fantastischen Sonnenuntergang! Allerdings wurde es auch kalt, man brauchte einen dicken Pulli und selbst der Drachentöter verlangte nach Tee mit Rum…!

Und dann geschah es! Ziemlich spät, so dass wir nicht mehr damit gerechnet hatten, tauchten tatsächlich noch andere Camper in einem großen, gelben Bulli auf und zwar direkt zu viert! Meine Laune sank direkt stark ab, rutschte dann aber noch in den Minusbereich als diese Camper nach einer halben Stunde völlig selbstverständlich eine riesige Feuerschale auspackten und auch völlig selbstverständlich ein gigantisches Feuer entfachten…! Genau wegen solcher Leute sind Wildcamper so unbeliebt! Hätten wir nicht im wahrsten Sinne des Wortes schon einen im Tee gehabt dann wären wir wieder gefahren denn mit solchen Leuten wollen wir auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden…!

Ansonsten waren die 4 Camper zwar nicht Scheiße, sie hatten keine laute Musik an sondern unterhielten sich nur und saßen am Feuer! Aber sie waren halt da und hatten tatsächlich ein riesiges Feuer entfacht…! Die Nacht war ziemlich kalt und ohne Standheizung ging es nicht! Der neue Tag startete sonnig und nach dem Frühstück sind wir direkt aufgebrochen denn wir wollten von den Feuerteufeln weg…!

An diesem Tag ging es ins nahe gelegene „Klumpertal“ denn durch dieses Tal wollte ich schon längst mal wandern! Leider ist das Klumpertal ein sehr bekanntes und beliebtes Wanderziel, weshalb wir es bisher auch noch nicht besucht hatten! Aber dieses Jahr waren ja keine Ferien und es war unter der Woche – also perfekt für eine Wanderung durch das Tal! Das Klumpertal ist super schön, es gibt viele außergewöhnliche Felsformationen und auch der Drachentöter war begeistert! Da es sich um ein Tal handelt, gibt es nämlich keine nennenswerten Steigungen, sondern es gleitet in sanften Hügeln dahin…! Die Tempaturen stiegen wieder auf 18 Grad und irgendwann waren auch die letzten Wolken verschwunden und die Eidechsen kamen raus – es war perfektes Wanderwetter! Außerdem ging der Plan voll auf denn bis auf 3 Rentnerpärchen sind wir während der gesamten Wanderung Niemandem begegnet…!

Und dann stimmte auf einmal die Wanderroute nicht mehr und das Internet fiel immer wieder aus! Wir kamen vom richtigen Wanderweg ab und haben uns kräftig verlaufen (das ist uns schon seit Jahren nicht mehr passiert)! Wir fanden zwar den Weg zurück zu Otto, allerdings viel länger als geplant und dann wurde er aufgrund des Umweges doch noch ziemlich beschwerlich …!

Aber: Durch unseren ungeplanten Umweg fanden wir zufällig einen versteckten und sehr abgelegen Wanderparkplatz im Wald! Wir waren sofort begeistert und nahmen uns vor diesen auch bald für eine Übernachtung zu testen! So hatte unser Irrweg doch noch etwas Gutes hervorgebracht…!

In dieser Nacht wollten wir aber nochmal auf unserem Plateau übernachten und zwar alleine!! Als wir am späten Nachmittag wieder dort ankamen, sahen wir aber schon von weitem einen gelben Bulli denn die Feuerteufel waren tatsächlich noch dort! Wat für ne Kacke! Na ja, in Franken mangelt es uns nicht an geeigneten Plätzen (auch ein Grund warum wir so gern dort sind) und wir beschlossen zum Wanderparkplatz „Rehrettung“  zu fahren! Dieser Platz heißt nicht wirklich so aber wir nennen ihn so da ich dort vorletztes Jahr einen Bauern auf ein Rehkitz im Kornfeld hingewiesen habe und dann auf seinem Mähdrescher mitfahren durfte…!

Wir fuhren also zum Wanderparkplatz „Rehrettung“ und sahen dass es diesen aktuell nicht gibt! Dort standen Bauzäune und kleine Bagger denn der Parkplatz wird dieses Jahr neu gemacht – das konnte doch echt nicht wahr sein…! Na ja, wir hatten ja ganz aktuell einen tollen, neuen Platz entdeckt und zu diesem fuhren wir dann zurück! Es hört sich jetzt so an als ob wir stundenlang durch die Gegend gefahren sind aber dem war nicht so denn all diese Orte liegen ziemlich dicht zusammen (Maximal 15 Minuten mit dem Auto)!

Und so verbrachten wir die zweite Nacht dann direkt auf dem neu entdeckten Wanderparkplatz am Klumpertal und waren endlich komplett allein – es war toll! Allerdings war die Nacht fürchterlich kalt, noch kälter als die erste Nacht und wir tranken wieder viel Tee und  mussten die Standheizung 3x laufen lassen…! 

Der nächste Morgen war grau aber es zeigte sich schon dass der Tag drückend schwül werden würde und das wurde er dann auch! Drückend schwüle 23 Grad, was daran lag dass immer mal wieder ein gaaanz feiner Sprühregen einsetzte…! Wir beschlossen uns erst einmal mit regionalen Wurstspezialitäten einzudecken und mit dem Auto ein wenig die Gegend zu erkunden in der wir bisher noch nicht gewesen sind…! Zufällig stießen wir dabei auf die Burgruine Neideck und die hatte ich schon seit Jahren auf meiner Liste stehen…! Spontan beschlossen wir dann zur Ruine aufzusteigen denn mittlerweile war abzusehen dass der Sprühregen immer nur eine Sache von 15 Minuten war…! Der Aufstieg war nicht lang aber dafür sehr knackig (man kommt nur zu Fuß und durch den Wald zur Ruine hoch)!

Anschließend waren wir ziemlich erledigt aber es war toll und langsam kam auch die Sonne raus! Wir beschlossen dann noch Essen zu fahren und zwar ins „Naturfreundehaus“! Eigentlich wollten wir das am Vortag schon machen aber selbstverständlich hatte das Restaurant da Ruhetag (unser ewiger Fluch)! Dieses Restaurant haben wir letztes Jahr entdeckt und es ist traumhaft schön dort! Es liegt oben auf einem Berg, hat eine wunderschöne Terrasse mit tollem Blick über die Berge, allerdings kann man es nur zu Fuß erreichen! Man kann zwar mit dem Auto den Berg hochfahren, das letzte Stück muss man aber durch den Wald laufen um zum Restaurant zu kommen…! Aber das ist es einfach wert denn das Restaurant ist einfach nur toll und das Essen sehr lecker! Auch der Drachentöter war sofort dafür zu begeistern…! Und so verbrachten wir den frühen Abend doch noch in der Sonne, mit leckerem Essen und einer wunderschönen Aussicht…!

Anschließend wagten wir noch einen Versuch auf unserem Plateau und der verhasste, gelbe Bulli war endlich weg!! Es wurde ein phantastischer Abend und absolut nicht kalt! Wir schauten einem Greifvogel zu wie er im Tal Mäuse fing, lauschten dem Zirpen der Grillen (mein absolutes Lieblingsgeräusch) und es gab wieder einen tollen Sonnenuntergang! Und als es dunkel wurde, da kamen sie tatsächlich raus – Glühwürmchen!!!

Ich hatte schon ein bisschen darauf gehofft denn der Platz und die Zeit waren perfekt! Glühwürmchen leuchten nämlich nur während der Paarungszeit zwischen Mitte Juni und Anfang August und leben nicht in Wäldern sondern bevorzugen Lichtungen mit Gestrüpp, Büschen und Sträuchern…! Vermutlich hätten sie sich am ersten Abend schon gezeigt wenn die Feuerteufel nicht gewesen wären…!

Wir saßen bis spät in die Nacht draußen und genossen das Glühwürmchen-Kino und es war soooo wunderschön! Übrigens kann man sich sogar mit ihnen unterhalten, sie reagieren nämlich auf das schnelle an- und ausknipsen einer kleinen Taschenlampe oder auf das glimmen einer Zigarette…! Wir konnten uns kaum von ihnen losreißen denn Glühwürmchen-Kino kriegt man schließlich nicht oft geboten (wir hatten das in all den Otto-Jahren vorher erst 2x erlebt) aber irgendwann siegte doch die Müdigkeit…!

Nachts musste ich irgendwann zum Pipi-machen raus und sah direkt über uns ganz deutlich die Milchstraße! Es war so wunderschön! Neben Otto befand sich in einem gigantischen Sternhimmel auch noch der große Wagen und ich hätte ewig in den Himmel schauen können…! Und dann sah ich auch noch eine Sternschnuppe! Es war eine so fantastische, fast magische Nacht! Wenn jetzt noch ein Einhorn des Weges gekommen wäre - es hätte mich nicht überrascht…! ;-)

Gefroren haben wir in dieser Nacht nicht ansatzweise und bereits am frühen Morgen knallte die Sonne wolkenlos vom Himmel…! Uns war klar dass das leider die letzte Nacht auf dem Plateau gewesen war denn ab jetzt sollte es immer heißer werden und auf dem Plateau gibt es keinen Schatten…! Für solche Orte muss einfach alles stimmen denn es darf nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß sein…!

Es wurden an diesem Tag schwüle 25 Grad und wir beschlossen nicht zu wandern! Stattdessen deckten wir uns nochmal mit regionalen Köstlichkeiten ein und machten eine Otto-Spritztour! Hin und wieder hielten wir an um uns kleine Örtchen anzuschauen und landeten letztendlich in Egloffstein, einem zauberhaften, mittelalterlichen Örtchen auf und um einen Berg, voller Fachwerkhäuser und einer Burg! Am Fuße des Berges entdeckten wir das Mühlencaffee, wo wir dann auch einkehrten und zwei sehr leckere Eisbecher aus hausgemachten Eis verputzten…!

Geschlafen haben wir in dieser Nacht wieder einsam auf unserem neu entdeckten Wanderparkplatz und diesmal war es nicht kalt sondern sogar so warm dass wir nachts statt der Standheizung das Gebläse laufen lassen mussten (Fenster auf ist wegen des Drachentöters Anziehungskraft auf Mücken keine so gute Idee)!

Am nächsten Tag sollten es 30 Grad werden aber zumindest war es nicht mehr schwül sondern nur noch heiß…! Klar dass Wandern nicht mehr in Frage kommen würde! Aber darauf waren wir seit Tagen eingestellt und wir hatten deshalb vor den Tag am See zu verbringen! Letztes Jahr entdeckten wir nämlich zufällig den Happburger Stausee und hatten uns direkt in ihn verliebt! Ein wunderschöner See, vor einem wunderschönen Bergpanorama mit tollem Wasser! Wir fuhren also nach dem Frühstück zum See und freuten uns erneut über die nicht-Feriensaison!

Am See angekommen dann aber ein kleiner Dämpfer! Die Staumauer wird in diesem Jahr saniert und dafür wurde ein gutes Stück des Sees abgelassen! Der Wasserstand war also nicht so hoch wie sonst, was zur Folge hat dass der Uferbereich sehr schlammig war! Es war nicht unmöglich ins Wasser zu kommen aber es war schon eine Herausforderung denn bis man im Wasser war, sank man teilweise bis zu den Waden im Schlamm ein…! Es hat sich aber trotzdem gelohnt denn das Wasser war immer noch toll und der See immer noch wunderschön! Und wegen den erschwerten Badebedingungen war am See sogar noch weniger los als erhofft und erwartet, denn es war kaum jemand dort…! Wir verbrachten den Tag also am See und gingen gegen späten Nachmittag zum Essen ins direkt am See gelegene Seecaffee, wo wir bereits im letzten Jahr ganz hervorragend gegessen hatten…!

Auch die letzte Nacht wollten wir auf dem neuen Wanderparkplatz verbringen denn wir hatten dort tolle und einsame Nächte verbracht und für das Plateau war es eh viel zu heiß…! Also fuhren wir wieder dorthin und ausgerechnet am letzten Abend passierte es dann! Nach 21 Uhr kam wie aus dem nichts ein Campingbulli mit schwedischem Kennzeichen auf den Platz gefahren! Die Türen öffneten sich und heraus fielen 2 schwedische Jungs, nur mit Badehosen bekleidet und höchstens 20 Jahre alt…! Meine Laune sank sofort in den Keller aber ich fand es tatsächlich nicht ganz so schlimm weil wir eh nicht verstehen konnten worüber sie sich unterhielten! Ihre Anwesenheit war eher wie so eine Art weißes Rauschen…!

Mag sein dass der Haselnusslikör schuld war aber nach einer Weile beschloss ich tatsächlich zu den Jungs zu gehen um eine Runde zu quatschen denn irgendwie fand ich die schwedischen Jungs mit ihrem Bulli spannend…! Natürlich sprachen sie kein Deutsch und mein Englisch ist auch nicht mehr the yellow from the egg aber für einen Plausch reicht es durchaus noch aus…! ;-)

Die Jungs waren bereits einige Tage auf Tour, waren zuerst irgendwo in Österreich, dann in Lübeck und Marburg und jetzt in Franken! Außerdem wollten sie noch weiter nach Italien! Und sie waren völlig fertig denn mit 30 Grad hatten sie in Deutschland nicht gerechnet und kennen solche Temperaturen nicht! Zu Hause bei sich in Schweden haben sie im Sommer nämlich nur 20 Grad! Als ich ihnen sagte, dass für den morgigen Tag sogar 36 Grad angekündigt wurden da waren sie kurz davor in Ohnmacht zu fallen…! ;-)

Der Abend war also trotz fehlender Einsamkeit doch noch nett aber die Nacht war wirklich warm! Zum Glück waren wir ja im Wald denn das macht sehr viel aus, bestimmt 5 Grad Unterschied zu außerhalb des Waldes…!

Am nächsten Morgen wollten wir früh in Richtung Heimat aufbrechen denn wir wollten zur großen Mittagshitze schon möglichst weit gekommen sein und außerdem war ja Freitag – also Wochenendverkehr…! Wir frühstückten etwas schneller als sonst, packten unsere Sachen und dann passierte es – Otto sprang nicht an! Tja, die elektrische Kühltruhe und das Gebläse in der Nacht waren zu viel für die Batterie! Sofort kamen die Jungs an uns boten uns ihre Hilfe an aber wir sind ja auf (fast) alles vorbereitet und besitzen eine spezielle Powerbank mit der man seinem Auto selbst Starthilfe geben kann! Da staunten die Jungs nicht schlecht, die alten Leute in dem komischen Kastenwagen haben es nämlich drauf…! ;-)

Trotz Freitagsverkehr kamen wir spitzenmäßig durch und waren bereits am frühen Nachmittag zu Hause…!

Es war eine sehr schöne, abwechslungsreiche aber auch turbulente Otto-Tour die wirklich von allem was zu bieten hatte…!

Fotos gibt es natürlich wie immer hier:

https://youtu.be/a0Uq-8O6XrU 

Mittwoch, 3. Juni 2026

Mai!

Was für ein Monat! Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so krasse Wetter- bzw Temperaturwechsel und Unterschiede erlebt wie in diesem Mai!

Er begann mit dem Tag der Arbeit und was tut man da? –Arbeiten! ;-)

Zum Glück aber nicht im „Haus das Verrückte macht“ sondern zu Hause im Garten! Es gab und gibt nämlich genug Stellen die mich störten und bei denen ich unbedingt mal eingreifen wollte/musste…! Bei heißen Temperaturen und im Schweiße meines Angesichts, begab ich mich an das Projekt „gelbe Garage“ denn diese hatte mehr als dringend einen neuen Anstrich nötig…!

Die „gelbe Garage“ ist eigentlich ein Schuppen der gaaanz Früher mal grau war und in dem mein Onkel viele Jahre seine Motorräder stehen hatte (deshalb Garage)! Dann war sie viele Jahre gelb gestrichen und seitdem ist es die „gelbe Garage“! Vor 9 Jahren hatte ich sie bereits braun gestrichen, hatte die Beschläge aber gelb gelassen! Nun war dieses Braun aber auch stark am abblättern dranne und ich verbrachte 2 Tage damit die „gelbe Garage“ abzuschleifen, die Tür neu zu streichen und auch den Beschlägen einen neuen Look zu verpassen (Im Keller hatte ich nämlich grüne Metallfarbe gefunden)!

 

Das war eine ganz schöne Maloche aber es hat sich gelohnt, oder? Selbstverständlich wird sie für uns aber immer die „gelbe Garage“ bleiben…! ;-)

Es wurde aber nicht nur malocht sondern auch in der Sonne gechillt!

 

 

Außerdem haben wir mal wieder den Smoker angeschmissen denn ein guter Freund war 5 Tage im Angelurlaub und hat uns einen selbstgefangenen Stör überlassen! Darüber haben wir uns sehr gefreut denn Stör kannten wir bisher noch nicht und er schmeckte ganz fantastisch! Smoken hat der Drachentöter echt drauf…!




Abends blieb es sommerlich und man konnte so einige Male den Abend auf der Terrasse ausklingen lassen!

 


Dann kam auch schon unser Urlaub in der Waldhütte! Bei sommerlichen 24 Grad reisten wir an…!

 

…Um dann 2 Tage später bei 4 Grad und Schnee den Gipfel des Pröller zu erklimmen…!


 

Am nächsten Tag konnten wir dann bei 15 Grad wieder die Sonne genießen…!

 


 Das Wetter im Mai war schon echt verrückt!

 Nach 5 Tagen Abwesenheit genoss Frau Schnee dann erst mal unsere Rückkehr!

 


 Und selbstverständlich gab es auch ein paar Begrüßungsgeschenke…!

 


 Dann wurde es wieder richtig heiß und ich habe weitere Gartenarbeiten erledigt!

 

 

Außerdem haben wir wieder Bormbeereis gemacht denn wir hatten aus dem letzten Jahr noch Brombeeren eingefroren – sooo lecker!

 


Es blieb dann zum Glück auch sommerlich heiß (fast schon zu heiß) denn der Geburtstag meines Alibi-Kindes stand an und Tante Engelchen hatte ihr (natürlich völlig uneigennützig)  ;-) eine 7,5 Meter lange Wasserrutsche gekauft…! Ein riesen Spaß für klein und groß! ;-)




Dat war aber auch ein Wetterken! Die Poolsaison wurde gestartet und mein neuer Lieblings-Bikini eingeweiht!

 


Die wasserscheuen Mitbewohner genossen das Sommerwetter aber lieber außerhalb des Pools…!

 




Trotz Hitze konnte ich es aber nicht lassen noch ein paar Dinge zu erledigen und so hab ich z.b den Wäschepfosten neu gestrichen (die Grüne Farbe ist jetzt halt offen)!  ;-)

 

Eigentlich wollte ich noch viel mehr streichen aber dafür war es einfach zu heiß…!

Der Drachentöter konnte nicht viel machen (was aber natürlich völlig in Ordnung ist) denn der hat aktuell „Hand“ und muss sich schonen! Eventuell steht im August auch noch eine kleinere OP an aber das steht noch nicht fest…!

Aber mein Gemüse musste dringend noch nach draußen gepflanzt werden!

 

 

Ich sage aber jetzt schon mal voraus dass es kein tolles Gemüsejahr werden wird denn mir ist viel kaputt gegangen oder ist gar nicht erst gekeimt und ich habe keine Ahnung warum…!

Kurz vor Ende des Monats erreichte mich dann eine Nachricht von einem langjährigen Bekannten aus dem Hühnerverein! Bei ihm war der Fuchs eingefallen und hat in seinem Stall einen richtigen Overkill veranstaltet! Von 30 Hühnern hat er 27 Stück gerissen! 2 der 3 Überlebenden sind dann später noch gestorben und somit blieb nur ein Huhn übrig! 

Dieses war nun ganz alleine und mein Bekannter beschloss dass das ein Zeichen war die Zucht jetzt an den Nagel zu hängen (da hatte er eh schon länger drüber nachgedacht)! Er fragte uns ob wir seiner letzten, alte Dame, wohl Asyl gewähren würden und da ging uns natürlich sofort das Herz auf! Wer kann denn da nein sagen?!? Erst Recht nicht wenn unser großer Traum eh ein Gnadenhof für Tiere wäre…! Außerdem haben wir ja schon Erfahrung darin weißen Tieren ein neues zu Hause zu geben…! ;-)

Noch am selben Tag zog also die 6 jährige Lilo bei uns ein! Hoffentlich wird sie nach der Fuchsgeschichte noch ein paar schöne Jahre bei uns verbringen…!

 



3 Tage blieb Lilo in einem abgetrennten Bereich des Stalls und zog dann (als es nicht mehr so heiß war) in die Sommervilla um!

 



Aktuell arbeiten wir an ihrer Integration in die Mädels WG aber darüber werde ich im nächsten Monatsrückblick berichten…!

Sonntag, 17. Mai 2026

Die einsame Jagdhütte in Niederbayern!

Der nächste Urlaub liegt hinter uns und er war traumhaft!

Bereits im November sagte der Drachentöter dass er zur Abwechslung gern mal wieder eine Unterkunft buchen würde! Da der Otto-Urlaub im letzten Mai wegen Wetter und „Knöchel-Gate“ ja ziemlich ins Wasser gefallen war, beschlossen wir also für unseren Maiurlaub etwas zu buchen denn dann wären wir nicht auf gutes Wetter angewiesen und der Drachentöter würde seine gewünschte Abwechslung bekommen…!

Ich hingegen hatte den Wunsch dass es aber keine „normale“ Ferienunterkunft werden sollte und so machte sich der Drachentöter auf die Suche und er hat sich selbst übertroffen…!

In Niederbayern, kurz vorm Bayrischen Wald, wurde 1878 eine Jagdhütte errichtet, die seitdem von Generation zu Generation in der Familie weitergegeben wurde! Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie immer mal wieder etwas umgebaut und restauriert und mittlerweile wird sie vom aktuellen Besitzer als Ferienunterkunft vermietet!

Der Drachentöter zeigte mir Bilder dieser wirklich sehr abgelegenen Jagdhütte mitten im Wald und ich war sofort begeistert und unsere Ferienunterkunft war somit gefunden! Monatelang freuten wir uns auf diesen Urlaub und dann war es endlich soweit!

Am Sonntag fuhren wir in aller Früh los und flutschten die 600 Kilometer bis Niederbayern nur so durch (man muss ja auch mal Glück haben)! Mittags waren wir dort und trafen uns mit der Vermieterin am Waldrand denn alleine hätten wir die Hütte nie im Leben gefunden!

Wir hatten ja schon ein paar Mal einsame Waldhütten gemietet (einmal in Hessen und einmal im Schwarzwald) aber keine war bisher SO tief im Wald gelegen wie diese Hütte – einfach fantastisch!

Vom Waldrand aus ging es noch eine ganze Weile mit dem Auto bis zur Hütte, die Wege wurden immer unwegsamer und man musste ganz schön aufpassen nicht aufzusetzen! Und nach der letzten Abzweigung stand sie dann tief im Wald versteckt vor uns – die Jagdhütte! Und sie war sogar noch cooler und einsamer als auf den Fotos…!

Die Vermieterin stellte uns 40 Liter Wasser in Kanistern auf die Veranda, erklärte uns kurz den Kanonenofen und die 2 Solarzellen (mit denen man zumindest kurzzeitig 2 kleine Lampen versorgen konnte), das Plumsklo und den Schwenkgrill und überlies uns dann der Einsamkeit des Waldes!

Das Wetter war an diesem Tag herrlich, wir waren bei sommerlichen 24 Grad angereist, wir genossen den Tag und saßen bis spät abends draußen, lauschten dem Kuckuck und später auch noch den Eulen – einfach nur großartig!

Eigentlich hätten wir auf der Veranda gesessen aber wir entdeckten einen Nistkasten, in dem ein Meisenpärchen gerade seine Babys großzog und diese trauten sich durch unsere Anwesenheit nicht mehr zum Nistkasten und konnte somit keine Nahrung bei den Kleinen abliefern! Man mag uns für verrückt halten aber das hat uns so ein schlechtes Gewissen bereitet dass wir ihnen die Veranda überlassen haben! Wir holten dann einen Holztisch aus dem Schuppen und verbrachten den Tag/Abend in unseren Campingstühlen vor der Hütte! Wenn wir dafür keinen Orden verdient haben dann weiß ich auch nicht…!  ;-)

Geschlafen haben wir ganz wunderbar und zwar auf einer großen Matratze auf der Empore/Galerie der Hütte, umgeben von 88 Geweihen, einem Fuchs- und einem Wildschweinkopf (ja ein kleines Gruselkabinett hatten wir also auch)! Das erklimmen der Leiter zur Empore war zwar etwas abenteuerlich aber von dort oben hatten man durch das kleine Dachfenster einen tollen Blick in den Wald! Wir hätten auch in der kleinen, zusätzlichen Kammer mit dem Doppelstockbett schlafen können aber darauf hatten wir keine Lust…!

Da wir durch unsere Otto-Urlaube ja noch viel mehr Minimalismus gewohnt sind, hatten wir auch noch unseren eigenen Wasserkanister und unsere Solarlaternen dabei…! Außerdem brauchten wir zum Kochen unseren Gaskocher (das wussten wir aber vorher) da es ansonsten keine Kochmöglichkeit gab!

Den ersten Morgen verbrachten wir auf der Veranda denn die Meisen hatten dann doch festgestellt, dass von uns keine Gefahr ausgeht und während wir frühstückten, flogen sie fleißig hin und her und versorgten den Nachwuchs mit Nahrung, direkt neben uns – sooo süß!

Dann fuhren wir in den Bayrischen Wald und brachen zur ersten Wanderung auf! Das Wetter war an diesem Tag etwas kühler und es wurden nur 18 Grad (was beim Wandern aber eine sehr angenehme Temperatur ist)! Es ging rauf zum Gipfelkreuz des „Predigtstuhl“, die Aussicht war toll und es war eine schöne Wanderung! Auf der Rückfahrt in „unseren Wald“ suchten wir uns eine kleine Metzgerei und deckten uns erst einmal mit regionalem Fleisch für den Grill (u.a Rehsteaks) und allerlei Wurstleckereien fürs Frühstück ein!

Zurück an der Hütte setzte Regen ein aber das störte uns nicht denn wir hatten eh vor den Abend mit Grillfleisch und Stockbrot an unserer überdachten Grillstelle zu verbringen…! Auch in dieser Nacht schliefen wir super!

Die Nacht brachte nicht nur viel Regen sondern auch Kälte mit! Die Eisheiligen waren da – aber volles Rohr! An diesem Tag sollten es tatsächlich nur 4 Grad werden!!! Es gibt Sprüche die ich absolut nicht mag und auch nicht unterschreibe und einer dieser Sprüche ist „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung“! Diesen Spruch finde ich eigentlich besonders doof – außer im Urlaub! Urlaub ist einfach zu wertvoll um ihn sich vom Wetter versauen zu lassen! Also zogen wir so ziemlich alles an was wir im Gepäck hatten und brachen zur nächsten Wanderung auf! Es sollte auf den Gipfel des „Pröller“ gehen! Und als wir am Startpunkt der Wanderung ankamen da fing es doch tatsächlich an zu schneien…!!! Unglaublich!! Schnee im Mai!!!

Wir saßen eine Weile in Otto und überlegten was wir nun machen sollten! Dann wurde der Schnee aber weniger und wir beschlossen den Aufstieg zu wagen! Es fielen dann auch nur noch vereinzelte Flocken, die tatsächlich als richtige kleine Sterne runterkamen – was ich so noch nie gesehen hatte…! Und da der Aufstieg ziemlich steil war, ging es mit den Temperaturen sogar…! Oben am Gipfel peitschte der Wind ordentlich aber zumindest waren wir komplett alleine! Der „Pröller“ ist nämlich ein sehr beliebtes Wanderziel aber bei diesem Wetter waren wir die einzigen Idioten die zum Gipfel wanderten…! ;-)

Zurück in der Hütte feuerten wir den Ofen erstmal kräftig an und als wir aus der Hütte eine Sauna gemacht hatten, beschloss ich dass es doch eine gute Idee wäre mir die Haare zu waschen! Ich sag euch, bei 4 Grad Außentemperatur die Haare zu waschen ist eine Erfahrung die man unbedingt mal gemacht haben muss – NICHT! ;-) Aber die Idee war gut denn in der „Sauna“ waren sie ruckzuck wieder trocken…! Den Abend verbrachten wir dann bei Ofenwärme und Kerzenschein in der Hütte, was sehr gemütlich war…!

Am nächsten Morgen war dann die Sonne zum Glück wieder da und es wurde auch wieder wärmer! Zum Frühstücken auf der Veranda war es zwar zu kalt aber ein Morgenkaffee in der Sonne vor der Hütte war durchaus drin…! An diesem Tag sollten es dann letztendlich zumindest wieder 14 Grad werden! Es stand eine besondere Wanderung an denn es sollte zu einem Wasserfall gehen (ich liiieeebe ja Wasserfälle)!

Ich konnte mich im Vorfeld nicht zwischen 2 Wasserfällen entscheiden aber ein kurzer Blick ins Internet (wir hatten an der Hütte tatsächlich ein bisschen Netz), nahm mir die Entscheidung dann ab! An einer der beiden Wasserfallrouten gibt es nämlich eine Berghütte mit tollem Bergblick auf den „kleinen Arber“ aber diese hatte selbstverständlich geschlossen (unser uns ständig begleitender „Hüttenfluch“)! Die Begründung hatte ich vorher aber noch nie gehört! Es war nämlich nicht etwa der wöchentliche Ruhetag (der uns so oft einen Strich durch die Rechnung macht), eine Renovierung oder einfach nur Ferien, sondern die Brutzeit des Auerhahns! Krass, oder?! Von Ende April bis Anfang Juni hat diese Hütte tatsächlich geschlossen weil dann die Auerhähne brüten! Find ich ja irgendwie ganz großes Kino! Und WIR haben uns was drauf eingebildet dass wir den Meisen einen Nachmittag lang unsere Veranda überlassen haben…! ;-)

Also war die Entscheidung gefallen und es ging nicht zum „Rißlochfall“ sondern zum „Hochfall“ nach Bodenmais! Das Wetter spielte mit und die Tour war auch sehr schön aber viel anstrengender und anspruchsvoller als die Wanderapp behauptete…! Teilweise bestanden die Pfade nur aus Wurzeln oder Geröll und wieder einmal war der Drachentöter kurz vor Scheidung…! Aber es hat sich gelohnt und als wir dann endlich am Wasserfall ankamen da war seine Laune auch wieder besser denn die Mühen hatten sich bezahlt gemacht, der Wasserfall war wirklich toll! An diesem Tag war es zwar wieder deutlich wärmer als am Vortag aber zurück in der Hütte feuerten wir den Ofen wieder kräftig an und genossen den letzten Abend, während im Wald die Rehe um die Wette riefen…!

Ja am nächsten Tag sollte es leider schon wieder nach Hause gehen! Es war großartig und wir wären gern noch länger geblieben aber wir wollten auch noch ein paar Tage des Urlaubs zu Hause verbringen (es gibt ja schließlich immer was zu tun) und ehrlich gesagt war die Hütte auch nicht grad günstig…! Tja, Einsamkeit hat halt ihren Preis aber man gönnt sich ja sonst nichts und dieser Urlaub war definitiv jeden Cent wert…!

Das war ein Urlaub voll nach unserem Geschmack, an den wir noch lange denken werden denn es war einfach nur traumhaft und es ist durchaus denkbar dass wir die Jagdhütte auch wieder mal buchen werden…!

Bilder gibt es natürlich auch:

 https://youtu.be/u6Tp2ymSrA8 

Sonntag, 3. Mai 2026

April!

Wieder ein Monat der anders war als sein Ruf – und zwar wesentlich besser! Es gab nämlich kaum Regen sondern viel schönes Wetter und Sonne! Die Temperaturen spielten zwar ein bisken Achterbahn aber der April war richtig schön!

Er startete allerdings ziemlich stressig denn der Drachentöter und seine Jungs befanden sich in der heißen Wahlkampfphase und da wurde nochmal richtig Gas gegeben! Nächste Woche entscheidet sich dann ob sich all der Einsatz und das ganze Herzblut gelohnt haben oder nun Schicht im Schacht und das süße Leben ab Juni vorbei ist…! Also bitte alle zur Verfügung stehenden Daumen drücken…!

Am Karfreitag fand der große Wahlwerbetag statt und deshalb stellte ich mich aufopferungsvoll nach Feierabend in die Küche und buk 60 Muffins…!

 


 

Da das Ganze sehr aufwändig war, wollte ich dieses Jahr eigentlich keine Ostereier färben, konnte dann aber doch nicht aus meiner Haut, vor allem weil die Mädels richtig viel Gas gegeben haben! Während der Drachentöter den Karfreitag also im Wahlkampf verbrachte, kochte ich 35 Eier…! 

 

Im Internet war ich auf eine Färbemethode gestoßen die schnelles und hübsches Eierfärben versprach, welche für dieses stressige Ostern einfach perfekt schien! Tja was soll ich sagen, nicht alles aus dem Internet ist empfehlenswert! Diese Methode klappte überhaupt gar nicht, war der letzte Scheiß und ich musste improvisieren um überhaupt noch einigermaßen gut gefärbte Eier hinzubekommen! Das Ganze dauerte im Endeffekt 3x so lange wie herkömmliche Färbemethoden...! Ich hatte den Kaffee gründlich auf…!

 

Am „Karsamstag“ bekamen wir Besuch und verbrachten den späten Nachmittag und Abend im Garten an einem kleinen Osterfeuer mit Bratwürstchen und Getränken!
 

Selbst Snow gesellte sich zur späteren Stunde hinzu und ließ sich sogar vom Alibi-Kind streicheln! Scheinbar ist sie mittlerweile in einem Alter indem Snow sie ertragen kann denn sonst ist sie immer vor ihr geflüchtet…!

 

 

Am nächsten Tag bemerkten wir dann dass eine Puppenmütze bei uns vergessen wurde aber bis zur Übergabe hat Snow gut auf sie aufgepasst…! ;-)

 

Dann gab es leider einen Vorfall der nicht so schön sondern sogar richtig Scheiße war! Uschi hatte mal wieder eine Erkältung und die war diesmal richtig schlimm! Sogar so schlimm wie nie zuvor…! Es wurde eine richtig fette Stirnhöhlenvereiterung und da sowas bei Hühnern nicht wirklich selbstständig abfließen kann, standen wieder 2 Besuche bei unserer Tierärztin an! Das Ganze wurde „ausgekratzt“ und Uschi tat mir so unfassbar leid...! 

Es war so übel dass sich der Eiter bereits aus der Stirn rausdrückte und Uschi somit eine „Fontanelle“ hatte (die mittlerweile aber wieder komplett verheilt ist)! Fotos davon werde ich hier nicht zeigen denn die sind richtig fies aber hier mal Fotos von Uschis Nachbehandlung, eine Woche später denn das reicht auch schon aus um sich zu gruseln und das arme Hühnchen zu bemitleiden…!

 


 

Da Uschi bereits 2x eine ähnlich fette Erkältung samt „auskratzen“ hatte (sie ist jetzt 8 Jahre alt und ihr Immunsystem ist halt einfach nicht mehr das Beste) hat ihre Nase einfach sehr gelitten! Die Struktur in ihrer Nase ist mittlerweile einfach kaputt und sie hat auch keine Nasenscheidewand mehr, was man hier deutlich erkennen kann…!

 

Ihre Nase ist von innen mittlerweile so groß dass sich sämtlicher Dreck (Hühner wühlen ja sehr gerne mit dem Schnabel in der Erde) einfach perfekt in der Nase sammeln und alles verstopfen kann…! Deshalb kann man davon ausgehen dass das ab jetzt immer wieder passieren kann/wird! Ich muss Uschi jetzt gut im Auge behalten, alle paar Tage ihre Nase kontrollieren und ggf. selbst säubern damit es nicht wieder zu einer so starken Verstopfung mit Entzündung kommt…!

Aber das tu ich gern denn Uschi ist ansonsten immer noch super drauf, sie ist fröhlich, nimmt Sandbäder, hat einen gesunden Appetit, scharrt und wühlt in der Erde, läuft mir nach, erzählt mir einen vom Pferd und ist halt einfach meine süße und muntere Uschi…!

Ich hab mal überschlagen was ich in den letzten 3 Jahren (da fing das „Nasenthema“ an) an Tierarztkosten in Uschi gesteckt hab und bin auf über 200 Euro gekommen! Aber was soll ich machen? Uschis Nase einfach ignorieren und warten bis der Eiter das nächste Mal ihr Gehirn erreicht hat? Oder sie schlachten lassen? –NEVER! Bis auf ihre problematische Nase ist Uschi ja topfit und gehört zur Familie…! 

Andere geben ihr Geld für teure Klamotten, Schuhe, Handtaschen, Fingernägel oder Friseur aus und ich halt für Sachen die MIR wichtig sind (wobei ein Tier ja keine Sache ist) – versteht nur leider mal wieder nicht jeder…! Uschi könnte jetzt gut als Mafiaboss durchgehen denn die tragen ja immer so tolle Namen wie „Giovanni die Schlange“ und wir haben jetzt halt „Uschi die Nase“! ;-)

Auch Frau Schnee musste zum Tierarzt, allerdings nur zum jährlichen „TÜV“! ;-) Es wurde ein „leichter Mangel“ festgestellt denn die Dulle hat sich irgendwo auf ihren Abenteuertouren einen Eckzahn abgebrochen (was aber nicht weiter schlimm ist)! Ansonsten ist sie für ihre mittlerweile fast 10 Jahre Topfit und gut durch den TÜV gekommen…!

Uschi und Snow beim Tierarzt – ja das war ein teurer Monat…!

Wie gesagt war es ansonsten aber ein toller Monat und wir haben viel Zeit im Garten verbracht! Ein Kollege des Drachentöters war zum Angeln in Norwegen und hat uns ein tolles Stück Lachs überlassen, welches wir geräuchert haben!

 



Und wir haben festgestellt dass wir zwei neue Mitbewohner im Garten, genauer gesagt in der Regentonne, haben! Zwei Bergmolche – richtig cool!

 


Außerdem sind die Maikäfer auch schon unterwegs (kein Wunder bei dem schönen Wetter)!

 


 

Und dann wurde das Wetter richtig toll und es gab einen Tag den ich sogar schon als Sommertag bezeichnen würde und das Timing hätte nicht perfekter sein können! An einem Freitag blieb der Kindergarten geschlossen und wir nutzen die Gelegenheit um mit dem Alibi-Kind einen Ausflug zu machen und zwar in den Maximilianpark nach Hamm! Da es ein Freitag war und wir zeitig aufbrachen, war der Park trotz des sommerlichen Wetters sehr leer und wir konnten uns den ganzen Tag auf den Spielplätzen und vor allem auf dem tollen, großen Wasserspielplatz austoben…! 

 




Außerdem haben wir festgestellt dass nicht nur in der Ostsee einen Wal gibt (interessiert nur Niemanden)! ;-)

 

 

Ja es gab richtig viel Schönes und warmes Wetter im April aber in den Nächten fiel die Temperatur leider immer noch stark ab und zwar bis knapp über null Grad! Das wurmte mich etwas denn natürlich wollte ich gern die Otto-Saison starten! Und dann war es doch noch soweit denn es gab ein warmes aber auch relativ stark bewölktes Wochenende, so dass die Wärme des Tages durch die Wolken auch in der Nacht gehalten wurde und es somit nicht so kalt wurde! An diesem Wochenende gab es kein Halten mehr und wir sattelten Otto und fuhren für eine Nacht ins Wittgensteiner Land!

Erinnert ihr euch noch an letztes Jahr, als wir vor Aufregung und Vorfreude auf den Saisonstart den Tisch zu Hause vergessen hatten? Tja was soll ich sagen, das wird jetzt wohl eine neue Tradition zum Saisonstar! Aber diesmal haben wir nicht den Tisch sondern „den Wolf“ vergessen…!

Unsere Schlafsäcke hatten wir dabei aber gerade bei den ersten Touren des Jahres decken wir uns zusätzlich gern noch mit „Wolf“ zu! Es sollte sich aber herausstellen dass Wolfs Abwesenheit nicht schlimm war denn wir haben ganz hervorragend geschlafen und brauchten noch nicht mal die Standheizung (meine Wärmflasche gönnte ich mir aber trotzdem)!

Voller Vorfreude machten wir also Otto startklar und mussten dem Schneetier mal wieder verklickern dass sie leider nicht mitkommen konnte sondern auf Haus und Hof aufpassen musste…!

 

 

Ich glaube so früh im Jahr sind wir noch nie in die Otto-Saison gestartet und es war toll! Wir wanderten den Rothaarsteig und stiegen dann zu einer tollen Aussichtsplattform auf, um unsere Runde dann auf dem Siegerland-Höhenring fortzusetzen!

 








Anschließend suchten wir uns einen unserer bewährten Plätze, brieten Bratwürste und genossen den ersten Otto-Abend im Wald!

 

Nachts fing es zwar an zu regnen aber das störte uns nicht denn als wir wach wurden da war der Regen vorbei! Dummerweise setze er wieder ein kurz bevor wir frühstücken wollten und somit fuhren wir dann ohne Frühstück wieder nach Hause denn auf ein Frühstück in Otto (was extrem beengt ist) hatten wir irgendwie nicht so Lust! Ohne Frühstück war es zwar kein 100%iger Saisonstart sondern eher eine Vorpremiere aber wir waren vollkommen zufrieden weil halt so früh im Jahr…!

Und das tolle Wetter ging dann auch weiter und wir nutzen jede freie Minute um Draußen zu sein und die Sonne zu genießen!



 

Die Mädels waren weiterhin ich Hochform…

 

…und sogar Ingrid (die wie Uschi bereits 8 Jahre alt ist) ist nochmal aus dem Ruhestand zurückgekommen…!

 

Aber nicht nur die Mädels waren/sind in Hochform! Auch Snow holt alles nach was sie während des Winters verpasst hat und wir können uns vor Mäusen (leider) kaum retten…!

 


 Der erste Spargel wurde verspeißt…

 


…und ich bin fleißig gewesen! Letztes Jahr hatte ich es nämlich nicht geschafft die Brücke neu zu streichen und jetzt war sie sowat von überfällig…!

 

Ja das war der April! Und bis auf die unschöne Geschichte mit „Frau Nase“ war es ein echt toller Monat! 

Hoffentlich wird der Mai auch so toll…!