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Mittwoch, 28. Juli 2021

Mit Otto im Odenwald!

 

Ich hatte Geburtstag aber keine Lust zum Feiern! Stattdessen wünschte ich mir ein langes Wochenende mit Otto! Der Drachentöter hat bereits Urlaub und auf meiner Seite hatten sich im Homeoffice einige Überstunden angesammelt die ich nun verbraten wollte! Und so ging es von Freitag bis Montag mit Otto in den Odenwald!

Zuerst ging es in den hessischen Teil des Odenwaldes, wo wir die erste kleine Wanderung antraten! Allerdings wirklich nur eine kleine Wanderung da man nach so einer doch recht langen Fahrt ja nicht mehr ganz taufrisch ist! Dazu kam noch dass die Sonne knallte und es 30 Grad waren! Da kam uns eine „kleine“ Bank zum Ausruhen doch sehr gelegen…!  ;-)

Die anschließende Nachtlagersuche war schnell erledigt denn wir fanden einen ganz tollen, hoch gelegenen Wanderparkplatz! Von der Straße aus nicht zu sehen und mit einer super Aussicht! Hier wollten wir also die erste Nacht verbringen! Da es aber noch nicht spät war, zogen wir noch einmal los und zwar zum nahe gelegenen Katzenbuckelsee, einem schönen, kleinen und ruhig gelegenen Bergsee! Dort hauten wir uns auf eine Decke, genossen die Ruhe und Einsamkeit und ließen den Nachmittag ausklingen…!

Irgendwann suchten wir dann unser Nachtlager auf und waren ziemlich schockiert denn dort stand bereits ein umgebauter Bulli mit eindeutigen Absichten...! Das war es also mit der einsamen Übernachtung mit Aussicht! In solchen Fällen (die zum Glück sehr selten vorkommen) ziehen wir dann eigentlich wieder von dannen aber wir hatten absolut keine Lust jetzt nochmal auf die Suche zu gehen und der Platz war auch einfach zu perfekt…! Also haben wir uns trotz Gesellschaft häuslich eingerichtet und erst mal Essen gekocht! Als wir unsere Mahlzeit genossen, rollte allerdings ein Wohnmobil auf den Platz und ich hätte wirklich ausflippen können…! Aber wat willste machen? –Man kann halt nich immer nur Vorne im Müllwagen sitzen…! Der Abend war trotzdem schön, jede Partei blieb für sich und wollte einfach nur die Stille und die Natur genießen und der Sonnenuntergang war wunderschön…!

Der Hammer passierte allerdings als wir um 22.30 Uhr gerade unser Schlafgemach bezogen hatten (es war mittlerweile stockdunkel) denn da fuhr tatsächlich noch ein weiteres Wohnmobil auf den Platz und quetschte sich genau neben uns und ich muss zugeben dass kurz Mordgedanken in mir hochkamen…! Jetzt war das Campingplatzfeeling wirklich perfekt und noch vor dem Einschlafen beschlossen wir dass wir nicht im Rudel frühstücken werden…!

Die Nacht war kurz denn wir standen früh auf! Wir klappten nur schnell das Bett zusammen und fuhren in Windeseile und in Schlafklamotten davon! Am nächsten Wanderparkplatz hielten wir an denn dieser lag einsam und verlassen da…! Dort haben wir dann in aller Ruhe und völlig alleine gefrühstückt und uns für den Tag fertig gemacht…! Aber uns ging einfach nicht aus dem Kopf warum auf diesem Parkplatz mit Aussicht so ein Betrieb herrschte denn das war schon sehr ungewöhnlich da der Parkplatz von der Straße aus ja auch nicht zu sehen war…! Dann ging dem Drachentöter ein Licht auf und wir ahnten warum dieser Platz so beliebt bzw bekannt war…!

Es gibt nämliche eine App (von Campern für Camper) und dort sind sehr viele Plätze vermerkt auf denen man gut stehen und Übernachten kann! Wir haben diese App auch, nutzen sie aber nie, da wir ja alleine sein wollen und auf den Plätzen aus dieser App die Gefahr nun mal sehr hoch ist dass man eben nicht alleine ist…! Der Drachentöter schaute in die App und BINGO! Der tolle Platz mit Aussicht war tatsächlich als Tipp in dieser App eingetragen –kein Wunder dass da Hochbetrieb war…! O.K dieser Fehler wird uns nicht noch einmal passieren denn ab jetzt schauen wir immer einmal in die App wenn wir einen tollen Platz gefunden haben und sollte er dort eingetragen sein dann fahren wir weiter…!

Nach einem gemütlichen Frühstück und unfassbar leckerem, hausgemachtem Schinken, den wir am Vortag in einem minikleinen Lädchen bei einer alten Frau gekauft hatten, ging es weiter und zwar zur Margaretenschlucht, die sich im baden-württembergischen Teil des Odenwaldes befindet! Leider machte das Wetter nicht den besten Eindruck denn es war grau und wurde auch immer dunkler je näher wir der Schlucht kamen…! Als es dann auch noch anfing zu tröpfeln, befürchtete ichSchlimmes aber die Wettergötter waren gnädig denn ein paar Kilometer vor der Schlucht war das Tröpfeln vorbei und es wurde auch wieder heller…!

Und was für ein Glück, das Wetter hielt sich! Bei Regen hätten wir die Schlucht nämlich vergessen können, sie ist bei trockenem Wetter nämlich schon sehr gefährlich und abenteuerlich, bei Regen allerdings unbegehbar, wie auch etliche Warnschilder unmissverständlich klarmachten…! Die Wege bestehen aus festgetretenem roten Lehm, der sich bei Regen quasi in Schmierseife verwandelt…! Ein Waldarbeiter erzählte uns dass im letzten Jahr mal wieder ein Junge und seine Mutter abgestützt und zu Tode gekommen sind weil sie sich nicht an die Absperrungen gehalten hatten…! Außerdem bekamen wir den Tipp die Schlucht von unten nach oben zu durchqueren und dieser Tipp war Gold wert denn umgekehrt wäre es noch um einiges schwerer und gefährlicher gewesen…!

Wir betraten die Schlucht und waren direkt erschlagen – soooo gigantisch und schön! Die Natur erschafft schon tolle Dinge…! Aber die Schlucht hatte es wirklich extrem in sich, es war die schwierigste und gefährlichste Wanderung die wir je gemacht haben…! Eine Nummer krasser hätte Bergsteigerausrüstung bedeutet…! Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich nichtwusste dass diese Schlucht SO krass ist denn dann hätte ich diese Route nicht… nein das ist gelogen, wem will ich hier was vormachen, ich hätte sie wohl trotzdem ausgesucht…! ;-)

Es war eine extrem beschwerliche Durchquerung und aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der Anstrengung waren wir innerhalb kürzester Zeit nassgeschwitzt (und ich schwitze sehr selten wirklich körperlich)! Aber wir haben überlebt, die Schlucht ziemlich passabel gemeistert und es war saumäßig cool! 

Im weiteren Verlauf sollte uns die Wanderrunde zu einem kleinen, einsamen Waldsee führen und da es bis zu diesem See nur bergab durch den Wald ging, konnten sich unsere gequälten Körper auch ein wenig erholen…! Zum Glück denn mittlerweile war die Sonne rausgekommen und das Thermometer kletterte immer weiter in Richtung 30 Grad…! Der See war suuuper schön, noch um einiges schöner als der Katzenbuckelsee am Vorabend! Dort verweilten wir dann auch erst einmal und kamen wieder zu Kräften während hoch über uns ein Adler seine Kreise zog…! Zurück am Auto hatten wir dann eine 10 Kilometer Wanderung hinter uns und waren klinisch tot…!

Es war Nachmittag und nun hieß es Nachtlager suchen denn an diesem Tag und nach diesen Strapazen, sollte nichts mehr passieren außer entspannen…! Der baden-württembergische Teil des Odenwaldes ist für Camper wirklich ein Traum denn ist gibt kaum Verbotsschilder (an die wir uns nämlich extrem halten)! So gestaltete sich die Suche als Kinderspiel und wir konnten uns zum ersten Mal ganz locker zwischen 4 geeigneten Stellen entscheiden, griffen dann aber auf den guten alten Waldweg zurück denn seit der letzten Nacht hatten Wanderparkplätze für uns einen kleinen Beigeschmack (obwohl keiner dieser Plätze in der App gespeichert war denn das hatten wir überprüft)! Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann bei herrlichem Wetter und Einsamkeit im Wald…!

Gegen 21 Uhr fing es dann tatsächlich einmal kurz an zu regnen aber der Regen war nach 15 Minuten auch schon wieder komplett vorbei! In der Ferne sahen wir allerdings Blitze zucken und hörten Donnergrollen…!

Die Nacht war super, wir haben geschlafen wie die Murmeltiere! Während des gemütlichen und ausgedehnten Frühstücks, fuhr auf einmal ein Förster an uns vorbei! Da wir aber so friedlich dort saßen und aßen, offensichtlichen keinen Müll hinterlassen hatten und uns auch auf keinem verbotenem Weg befanden, nickte er uns nur zu uns fuhr dann weiter…!

An diesem Tag stand wieder eine Schlucht auf dem Programm, nämlich die Spatschlucht, die sich auch im baden-württembergischen Teil des Odenwaldes befindet! Schon früh wurde das Wetter wieder herrlich, fast schon zu herrlich denn schon bald kletterte das Thermometer wieder in Richtung 30 Grad…! Die Spatschlucht ist ganz anders als die Margaretenschlucht denn man durchklettert sie nicht sondern durchquert sie und passiert dabei steile, hohe und sehr beindruckende Felswände…! Der Weg zur Schlucht ist allerdings ziemlich beschwerlich denn es geht bergauf durch den Wald und dann wieder bergab zur Schlucht und die Wege hinab sind auch nicht ohne…! Diese Wanderung umfasste insgesamt knapp 5 Kilometer!

Da wir den Tag richtig schön vertrödelt hatten, war es dann auch schon an der Zeit ein Nachtlager zu suchen denn am nächsten Tag sollte es wieder nach Hause gehen! Wir fuhren deshalb schon mal grob in Richtung Heimat und suchten uns im hessischen Teil des Odenwaldes ein Plätzchen für die Nacht! Diesmal war es deutlich schwerer einen guten Platz zu finden und wir entschieden uns deshalb doch wieder für einen Wanderparkplatz (der in der App aber nicht gelistet war denn dieses Erlebnis hat uns echt geprägt)! Dort waren wir zwar auch nicht komplett allein aber mit einem gruseligen Teddy teile ich mir gern das Nachtlager…!  ;-) Ansonsten war aber weit und breit keine Menschenseele zu sehen…! Nach einer etwas schrägen Nacht (zum Glück haben wir Auffahrkeile) und einem letzten gemütlichen Frühstück, ging es also wieder nach Hause…!

Was für ein tolles, langes Wochenende! Viel besser als eine Geburtstagsfeier…! 

Bilder sind natürlich auch entstanden und diesmal gibt es die auch mal wieder mit Musik:

 https://youtu.be/-In3x1vxOss

 

 

Montag, 28. Juni 2021

Mit Otto auf dem Borberg!

 

Am Wochenende waren wir mit Otto auf Tour! Eigentlich wollte ich diesen Kurztrip nur kurz in den Monatsrückblick einfließen lassen aber das Wochenende war so toll dass ich richtig Lust habe ausführlich darüber zu berichten…!

Endlich ist Sommer! Zwar zeigte er sich auch schon von seiner fiesen, extrem schwülen Seite aber ich freue mich sehr dass er jetzt endlich da ist…!

Da es bis zu unserem nächsten Urlaub noch ein Weilchen hin ist, beschlossen wir übers Wochenende auf Tour zu gehen denn der Drachentöter hatte frei und startete auch erst spät in die neue Woche! Perfekt also um Otto zu „satteln“ und ein bisschen „auszureiten“!

Unser Ziel war wieder einmal das Sauerland denn es ist einfach perfekt für unsere Zwecke! Viel Natur, Wälder, Berge, Seen, Flüsse und fast direkt umme Ecke…! Und egal wie oft man schon dort war, es gibt immer Neues zu entdecken…!

Samstag früh ging es los und unser erstes Ziel war der Borberg, in der Nähe von Olsberg! Ich hatte vorher wie immer eine Wanderroute rausgesucht, die uns bis nach Oben auf den Borberg führen sollte!

Die Temperaturen lagen bei 23 Grad und neben Sonnenschein war es immer wieder auch mal ziemlich bewölkt, also eigentlich ganz gut zum Wandern! Allerdings wurde es im Laufe des Tages immer schwüler, so dass wir ordentlich ins Schwitzen kamen…! Dazu kam noch dass der Aufstieg auf den Borberg härter war als gedacht! Normalerweise hat man auch bei Bergwandertouren immer wieder mal Abschnitte die man ohne Steigung Wandern und somit auch mal durchschnaufen kann! Nicht so bei dieser Wanderroute, sie führte tatsächlich ohne Unterlass permanent bergauf…! Oben angekommen waren wir dann beide nassgeschwitzt und das obwohl ich eigentlich so gut wie nie körperlich sichtbar schwitze…!

Der Aufstieg hat sich aber gelohnt, es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Route und ich habe noch nie so viele Fingerhüte wachsen sehen wie auf dem Borberg…! Und wie es der Zufall so will, passierten wir auch mal wieder ein Stück des Jakobsweges, ohne vorher etwas davon gewusst zu haben…!

Nach dieser Wanderung wäre es eigentlich Zeit gewesen um aufzubrechen um schon mal einen Schlafplatz zu suchen aber das brauchten wir gar nicht mehr! Während des Aufstieges sahen wir nämlich, dass man das erste Stück des Borberges auch mit dem Auto befahren kann/darf und wir entdeckten eine tolle Nische die für Otto wie gemacht war! Ruhig, abgelegen und mit einer tollen Aussicht! Nach der Wanderung mussten wir uns also nur noch in Otto schwingen und ein Stück den Berg hinauffahren…!

 Dort stärkten wir uns dann erst einmal, erfreuten uns an der Aussicht und genossen bis in die Nacht hinein die Einsamkeit, die Ruhe und die tolle Natur…!

Als die Sonne unterging, bekamen wir wunderschöne Licht- und Farbenspiele zu sehen und als es dann stockdunkel wurde, legte die Natur noch einmal eine Schüppe drauf und wir bekamen eine großartige Lightshow geboten! Glühwürmchen!! So viele Glühwürmchen!! Ich weiß nicht wann ich zum letzten Mal Glühwürmchen gesehen hab, ich glaube als Kind! Ich hatte schon beinahe vergessen dass es diese Tierchen überhaupt gibt denn als sich die ersten zeigten, konnte ich das einen kurzen Moment lang überhaupt nicht einordnen…! Und dann ging es richtig los, sie kamen aus den Büschen und Sträuchern und waren überall um uns herum! Irgendwann gingen wir dann ins Bett aber zum Schlafen kamen wir nicht denn es war einfach zu schön um die Augen zu schließen und so lagen wir noch lange wach und schauten uns die Glühwürmchen an! Sie waren überall um uns herum und landeten sogar auf Ottos Fensterscheiben und krabbelten leuchtend darauf herum –es war einfach phantastisch und ein ganz besonderes Erlebnis…!

Am nächsten Morgen zeichnete sich schon ab dass es ein heißer Tag werden sollte denn um 7 Uhr hatten wir bereits 16 Grad und strahlenden Sonnenschein! Wir frühstückten gemütlich und brachen dann gegen 9 Uhr schon zu unserer nächsten Wanderung auf bevor es zu heiß wurde!

Unser Ziel war der nahe gelegene Olsberg! Allerdings wollten wir nicht bis auf den Gipfel steigen denn dazu war es einfach zu warm…! Unser Ziel war die Luisenquelle, eine natürliche Wassertretstelle, die sich ungefähr auf halber Höhe des Olsberges befindet! Auch dieser Aufstieg war ziemlich beschwerlich aber es hat sich gelohnt denn die Wanderroute und die Aussicht waren sehr schön! An der Quelle angekommen, entledigte sich der Drachentöter direkt seiner Wanderschuhe und er schwört dass es gezischt hat als er in die Quelle stieg…! ;-)

Irgendwann möchte ich auch mal bis zum Gipfelkreuz des Olsberges Wandern aber dazu muss es einfach kühler sein…!

Als wir in den Mittagsstunden wieder am Auto waren, war das Thermometer auf 26 Grad gestiegen und es war auch wieder ziemlich schwül…! Wir fuhren mit Otto über Land los, schon grob ich Richtung Heimat und suchten uns ein Plätzchen um gemütlich Mittag zu essen! Und wie es der Zufall so will, fanden wir eine kleine einladende Lichtung/Waldweg mit einer natürlichen Quelle! Wären wir noch weitere Nächte geblieben, so hätten wir zumindest eine Nacht bestimmt dort verbracht…! Aber unser Urlaub kommt ja erst noch also war eine weitere Nacht leider nicht drin und irgendwann brachen wir dann auch in Richtung Heimat auf! Die Stelle mit der Quelle haben wir uns natürlich für zukünftige Ausflüge gemerkt…! Gegen späten Nachmittag kamen wir dann wieder zu Hause an!

Es war ein ganz tolles Wochenende und ich kann immer wieder nur betonen wie glücklich wir sind dass wir uns Otto angeschafft haben! Diese kleinen Alltagsfluchten sind einfach Balsam für die Seele…!

Fotos sind natürlich auch entstanden:

https://photos.app.goo.gl/auHrmvryxmLnWg1t6 

 

Sonntag, 1. Dezember 2019

Träume!



Jeder Mensch hat Träume oder zumindest einen großen Traum!
Natürlich hat fast jeder den Traum im Lotto zu gewinnen und nicht mehr arbeiten zu müssen aber das sind nicht die Träumen die ich meine! Fett im Lotto zu gewinnen, auf den Mond zu fliegen oder ein Superstar zu werden sind die Art Träume die doch extrem unrealistisch sind und von denen man weiß dass sie eh niemals wahr werden…!

Nein ich meine Träume die realistisch und auch realisierbar sind! Manche träumen vielleicht von einer Weltreise, einem tollen Sportwagen, einem Ferienhäuschen am Meer oder einem Boot! Das sind Träume die zwar durchaus schwer zu erreichen aber nicht unmöglich zu verwirklichen sind!

Warum schreibe ich über Träume? Alles fing damit an dass sich gute Freunde im Juni diesen Jahres ihren persönlichen Traum erfüllt haben und das fanden wir einfach nur großartig und freuten und freuen uns auch immer noch ganz doll und aus vollem Herzen für sie!

Wenn gute Freunde es tatsächlich geschafft haben sich Ihren Traum zu verwirklichen dann denkt man natürlich auch verstärkt über seine eigenen Träume bzw seinen eigenen Traum nach denn man sieht plötzlich dass es tatsächlich möglich ist Träume wahr werden zu lassen und man holt seinen Traum aus den Schublade des Hinterkopfes denn man ist plötzlich inspiriert…!

Seit wir vor einigen Jahren angefangen haben Wildnisurlaube zu machen und vor allem seit wir vor ein paar Jahren mit einem gemieteten Wohnmobil in Austurien waren, ist unser persönlicher Traum nämlich ein Wohnmobil!

Von unseren Freunden also kräftig Inspiriert, ging uns unser eigener Traum in den letzten Monaten also immer wieder im Kopf herum und wir dachten uns „das muss doch irgendwie machbar sein“!

Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten sich einen Traum zu erfüllen!
Man kann sehr lange und eisern auf seinen Traum hin sparen, eiserne Disziplin an den Tag legen und vielleicht eines Tagen (vielleicht im Rentenalter) seinen Traum wahr werden lassen!
Man kann auch Schulden machen, sich von der Bank einen Kredit geben lassen und sich so seinen Traum verwirklichen!
Beide Varianten sind allerdings nichts für uns und so musste eine dritte Variante her –aber welche?!

Ein paar Monate lang stöberten wir im Internet, immer wieder auf der Suche nach gebrauchten und bezahlbaren Wohnmobilen! Ja es gibt sie, aber die haben dann schon drölfzig Millionen Kilometer runter und ich habe keinen Bock direkt bei Kleve mit so einem Teil zu verrecken (Insider)! Neee dat is allet nich dat Wahre, das ist keine akzeptable Alternative!

Bei meinen Recherchen stieß ich dann auf einen Typen der sich aus einem Bulli quasi selbst ein Wohnmobil gebaut hat! Geile Sache! Die Sache hat allerdings den Haken dass Bullis auch schweineteuer sind und wenn sie doch bezahlbar sind dann haben sie bereits drölfzig Millionen Kilometer weg…! Ein vernünftiger Bulli plus den Umbau zum Wohnmobil kostete diesen Typen im Endeffekt also so viel wie unser Traumwohnmobil neu kosten würde –also auch ein Satz mit X!

Aber dieser Typ brachte mich mit seinem Eigenbau auf eine Idee und ich dachte mir „das muss doch auch kleiner, als abgespeckte Version funktionieren“! Nachdem sich dieser Gedanke dann einmal in meinem Kopf festgesetzt hatte, suchte ich also nach bezahlbaren Kastenwagen und musste feststellen dass diese durchaus im Rahmen unserer Möglichkeiten liegen!
Ich erzählte dem Drachentöter davon und er war zuerst gar nicht so begeistert denn er traute sich den Umbau nicht unbedingt alleine zu (ich hätte da allerdings überhaupt keinen Zweifel an seinen Fähigkeiten gehabt) und er fragte mich woher er denn die Zeit für einen solchen Umbau nehmen soll…!?

Aber auch ihm ging die Idee jetzt nicht mehr aus dem Kopf und er recherchierte nun fleißig mit!
Bis er eines Tages völlig aus dem Häuschen war denn er stieß im Internet auf die QUQUQ Campingbox die genau DAS ist was wir suchten, brauchten und haben wollten!

Die Lösung für das „Traumproblem“ ist nämlich: Nicht so festgefahren zu sein und auch bereit zu sein seinen Traum etwas abzuspecken um ihn erfüllen zu können –Traum light also! ;-)

Wir dachten also noch ein Weilchen nach aber eigentlich stand ziemlich schnell fest dass DAS genau das ist was wir machen und haben wollen!

Wir haben ja schon vor längerer Zeit festgestellt dass wir auf Primitivurlaub stehen, mit dem einfachen Leben ziemlich gut klar kommen und seit unserem Floßurlaub wissen jetzt auch ganz sicher dass wir eigentlich so gut wie gar nichts brauchen um glücklich zu sein! Fließend Wasser, Strom, sanitäre Anlagen –wer braucht denn sowas wenn man was erleben will!? ;-)

Natürlich kam unser Juke für dieses Vorhaben absolut nicht in Frage und somit stand dann fest dass wir ihn verkaufen und uns einen Kastenwagen zulegen werden!

Überstürzen wollten wir nichts aber wir haben ja eine gute Freundin an der Autoquelle sitzen und somit schickten wir ihr die Liste mit den ca. 20 Kastenwagen die für die Box geeignet sind! Wir suchten also ein Auto passend zur Box…!

Tja und wie das im Leben manchmal so ist, geht es oftmals schneller als man denkt denn nur 2 Wochen später war tatsächlich das perfekte Auto für uns gefunden! Er hat wirklich alles was wir uns so vorgestellt hatten und ist sogar schwarz! Auf einige Sachen legten wir in Kombinotion nämlich doch schon wert, hätten aber auch durchaus noch Abstriche gemacht (z.b bei der Farbe)! Das war wirklich ein unglaublicher Zufall dass dieses Auto wirklich alles hat was wir am liebsten haben wollten und dann auch noch schwarz ist, deshalb ist es auch unser „Einhorn“ (Otto das Einhorn)! Erst 1 Jahr alt und nur 6.000 Kilometer gelaufen –einfach fantastisch!

Der Juke wurde also verkauft, dafür steht jetzt das Einhorn in unserem Stall und vorgestern haben wir dann auch die Campingbox direkt beim Hersteller abgeholt!

Jetzt ist unser Traum also tatsächlich wahr geworden und wir können den Frühling natürlich kaum erwarten! Klar ist das alles irgendwie auch etwas verrückt aber so sind wir halt! Die meisten Leute in unserem Umfeld sagen zwar „Also für mich wäre das absolut nichts“ aber prinzipiell finden es (bis auf ganz wenige Ausnahmen) alle super und freuen sich für uns und über die Erfüllung unseres (kleinen) Traumes!

Leute ich kann nur sagen: Versucht euch eure Träume zu erfüllen! Früher habe ich immer auf dem Geld gehockt aber seit einem einschneidenden Ereignis vor 8 Jahren sehe ich das anders! Es kann so schnell etwas passieren (was auch jüngste Ereignisse wieder gezeigt haben) und dann ist es zu spät!
Natürlich bin ich immer noch nicht dafür über seine Verhältnisse zu leben aber das letzte Hemd hat keine Taschen also versucht eure Träume zu realisieren und zu verwirklich denn ihr werdet es eines Tages ansonsten vielleicht bereuen…!