Sonntag, 3. Januar 2016

Dee Hunter - Das Labor



In Las Vegas geht die Angst um: Detektoren greifen sich obdachlose Männer und verschleppen sie in ein unterirdisches Geheimlabor, wo sie für grausame Versuche missbraucht werden. Auch Jacks jüngerer Bruder wird entführt. Als Jack ihn retten will, gerät er in tödliche Gefahr…

Las Vegas im Jahr 2061: Die einst so glitzernde Stadt ist nicht mehr das was sie einmal war. Chemiefabriken verpesten die Luft und das Trinkwasser und Las Vegas gleicht mittlerweile eher einer Müllkippe in der zum größten Teil Obdachlose hausen. Jack ist 20 Jahre alt und haust mit seinem 18 jährigen Bruder Hector in der oberen Etage eines alten Hotels. Um zu überleben muss sich jeder selbst der Nächste sein und Perspektiven gibt es nicht. Es gibt aber das Gerücht, dass „Detektoren“ (Männer in Robotor ähnlichen Anzügen) durch die Straßen streifen und immer wieder junge Männer verschleppen…!

Als Jack eines Tages in sein Versteck zurückkehrt, muss er feststellen, dass es keine Gerüchte sind denn diese Detektoren haben sich nun seinen Bruder gegriffen. Jack ist fest entschlossen ihn zu finden und zu retten und lässt sich deshalb selbst von den Detektoren gefangen nehmen und Sie bringen ihn ein riesiges, unterirdisches Labor…!

Zuerst muss ich sagen, dass ich mich nicht vernünftig informiert hatte als ich mir dieses Buch im Internet bestellte. Hätte ich auf die Seitenzahl geachtet (gerade mal 150 Seiten) dann hätte ich bestimmt direkt die Finger davon gelassen. Denn wie soll auf so wenigen Seiten eine ausführliche und packende Geschichte entstehen? Die Antwort lautet leider: Gar nicht!

Die Idee an sich ist schon gut, hat mich sehr interessiert und man hätte wirklich viel daraus machen können, hat die Autorin aber leider nicht. Die Geschichte ist leider sehr oberflächig. Ich hätte gern mehr über Las Vegas und Amerika im Jahr 2061 erfahren aber das bleibt einem verwehrt. Ich hätte auch gern eine engere „Bindung“ zum Protagonisten Jack aufgebaut und mit ihm mitgefiebert aber auf so wenig Seiten wird man ja kaum warm mit einander und erfährt leider auch nicht wirklich viel über ihn…! Auch über die Experimente und das Labor an sich erfährt man leider nicht so viel wie man es eigentlich möchte…! Irgendwie wird man nur „angefüttert“ und kommt nicht auf seine Kosten…!

Es tröstet mich auch nicht, dass dies erst der erste Teil einer Trilogie ist, denn ich bezweifle stark dass Band zwei und drei mehr Tiefgang haben werden. Ich hatte auch gar nicht mitbekommen dass es sich überhaupt um eine Trilogie handelt, denn auch dann hätte ich das Buch nicht gekauft (Bei der Kindle Version wurde darauf hingewiesen, beim Taschenbuch leider nicht). Mir geht es nämlich ziemlich auf die Nerven, dass Trilogien zur Zeit so extrem in Mode sind und man dann oftmals endlos warten muss bis der nächste Band auf den Markt geworfen wird…! Und es scheint auch hier so zu sein dass der zweite Band noch gar nicht geschrieben wurde, obwohl Band eins bereits im Jahr 2013 erschienen ist…!

Aus diesem Grund meide ich nämlich seit einigen Jahren Trilogien (es sei denn es handelt sich um ältere Bücher, die bereits komplett erschienen sind).

Die Geschichte ist schon nett und kurzweilig, man kann sie gut lesen, man verpasst aber Nichts wenn man es nicht tut…!

Samstag, 2. Januar 2016

Silvester 2015/2016!


Das ist es also, dieses 2016 von dem gerade alle reden! Fängt für uns ruhig und gemütlich an und gefällt mir deshalb bisher ganz gut…! Nur das Wetter könnte besser sein aber da hat uns der Dezember 2015 ja auch ordentlich verwöhnt und deshalb extrem anspruchsvoll gemacht…!
Den letzten Tag des Jahres verbrachten wir in der alten Heimat und zwar bei den besten Nachbarn der Welt und das war sooo schön! Bis abends das große Raclette stattgefunden hat, hatte sich auch mein Magen weitestgehend wieder beruhigt, so dass ich auch an dieser Schlemmerei teilhaben konnte! Nur auf Fisch und Meeresfrüchte habe ich dankend verzichtet, da werde ich wohl erst einmal etwas länger kein Verlangen nach verspüren…!
Der Abend war lang, lecker, lustig, Bass-lastig und einfach nur schön! So rutscht man doch gern ins neue Jahr rüber…!


Satz des Abends (gesprochen Finn dem Weisen): „Das Wichtigste ist, dass man mit seiner Familie zusammen ist und ihr gehört ja auch zu unserer Familie!“

Wir sind jetzt noch total gerührt…!!

Finales cachen 2015!


Am vorletzten Tag des Jahres, haben wir uns mit Bylle und Matthias auf den Weg gemacht um im alten Jahr noch einmal richtig ausführlich zu cachen! Bereits mittags zogen wir los in Richtung Castrop, um dort in einem Wald dezente 10 Km abzuwandern und dabei unglaubliche 13 caches zu bergen (persönlicher Rekord)! Mathias, der bislang noch nie Tupperdosen gesucht hatte, erwies sich als Naturtalent, so dass wir auch tatsächliche alle 13 caches auf unserer Liste gefunden haben…!



Gegen frühen Abend hatten wir dann ordentlich Hunger, und weil wir ja schon in Castrop waren, kehrten wir spontan bei unserem Lieblings-Mongolen ein! Leider muss man aber sagen, dass dieser mittlerweile an Service und auch an Qualität ziemlich nachgelassen hat, und so plagten mich am späten Abend noch üble Magenprobleme, die sich die ganze Nacht und auch noch den halben letzten Tag des Jahres dahinzogen…! Schön war das absolut nicht und zum Glück hatte ich noch genügend Magen-Darm Tee und andere Hausmittelchen im Haus…! Der Mongole wird mich so schnell jedenfalls nicht wieder sehen…!

Dienstag, 29. Dezember 2015

Carol Matas - Miranda -Das Klon-Projekt



Miranda führt ein Bilderbuchleben: Sie ist hübsch und erfolgreich, klug und selbstsicher, das einzige Kind wohlhabender Eltern. Aber dann bricht von einem Tag auf den anderen ihre heile Welt zusammen. Miranda erfährt, dass sie eine seltene, lebensgefährliche Erbkrankheit hat. Vor allem ihre Leber ist bereits so geschädigt, dass sie sofort gegen eine neue ausgetauscht werden muss. Miranda ist verzweifelt, denn woher soll so schnell ein Organ kommen, das ihr Körper nicht wieder abstoßen wird?

Miranda ist fast 14 Jahre alt und führt mit Ihren wohlhabenden Eltern ein perfektes Leben. Sie hat gute Schulnoten, ist eine begabte Tänzerin, hübsch und versteht sich mit Ihren Eltern hervorragend. Am Tag vor einer wichtigen Tanzaufführung, bekommt Miranda plötzlich Probleme mit den Augen und wird direkt in eine Spezialklink gebracht die Ihrem Vater gehört.
Miranda wird von Kopf bis Fuß durchgecheckt und schnell stellt sich heraus, dass Sie schwer erkrankt ist und nur eine Organtransplantation Sie retten kann. Miranda ist verzweifelt und gleichzeitig aber auch sehr verwundert denn warum sind Ihre Eltern so zuversichtlich, geradezu überzeugt davon dass das benötigte Organ sehr schnell gefunden werden kann? Sie kann sich darauf keinen Reim machen und dann belauscht Sie heimlich mehrere Gespräche Ihrer Eltern und Ihres Arztes die keinen Sinn zu ergeben scheinen und Sie sehr neugierig und auch misstrauisch werden lassen! Als Sie zwei Tage vor der Lebertransplantation heimlich nachts durch das Krankenhaus streift, schnüffelt Sie auf der Forschungsstation herum und macht dabei ein paar erschreckende Entdeckungen…!

Die Geschichte ist aus Mirandas Ich-Erzählperspektive geschrieben und äußerst kurzweilig, so dass ich das Buch an nur einem Nachmittag durch hatte. Natürlich kann man sich direkt denken was Miranda auf der Forschungsstation findet (den "Untertitel" "Das Klon-Projekt" hätte ich persönlich ja weggelassen denn er verrät ja schon extrem viel) und dieses Thema ist ja auch schon oft in Büchern behandelt worden. Als Jugendbuch kannte ich eine solche Geschichte aber noch nicht und finde die Idee sehr gut. Außerdem das Buch nicht so vorhersehbar wie man es annimmt denn es gibt auch ein paar Überraschungen die mir gut gefallen haben. Außerdem finde ich es sehr erfrischend, ein solche Geschichte mal aus der Sicht eines jungen Mädchens zu erleben.

Ein sehr gutes Buch über Ethik, Verzweiflung, Vertrauen zwischen Eltern und ihren Kindern und die Frage wie weit der Mensch/die Forschung gehen darf um geliebte Menschen zu schützen und Krankheiten zu heilen. Was macht den Menschen wirklich zum Menschen?

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Geocachen und urbexen!



Nach der ganzen Völlerei der letzten Tage, war uns heute dringend nach Bewegung und so machten wir uns auf, um ein paar Stündchen zu cachen! Das Wetter war gut, die Temperaturen immer noch sehr mild und wir fanden sogar noch einen kleinen Lost Place, so dass wir nicht nur cachen konnten sondern auch mein Urbex-Herz auf seine Kosten gekommen ist…! 
Die Bewegung tat sooo gut und ich hätte noch stundenlang durch den Wald streifen können, dummerweise wird es ja noch ziemlich früh dunkel, das vergisst man bei den Temperaturen immer irgendwie…!

Die Kamera war natürlich auch dabei:

Weihnachtsnachlese!



Eigentlich gibt es gar nicht viel zu erzählen denn unser Weihnachten war schön stressfrei und gemütlich!
An Heiligabend gab es wie immer zuerst einen Besuch bei meinem Onkel, meiner Tante und meinen Cousinen! Dann gab es die Bescherung und danach das traditionelle Fondue!
Es gab viele tolle Geschenke, allerdings mache ich mir doch ein paar Gedanken, denn vom Drachentöter bekam ich Parfum und ein kleines Schränkchen, gefüllt mit Beautyprodukten und von den vonB-langs Seife geschenkt! Möchten mir meine Lieben damit irgendetwas sagen??? ;-)
Ne im Ernst, ich habe mich sehr gefreut! :-) Nach dem Fondue wurde noch bis spät abends Karten gespielt und das eine oder andere Gläschen geleert…!
Am ersten Weihnachtstag gab es dann das ebenfalls traditionelle Restefondue und am zweiten Weihnachtstag sind wir essen gegangen! Also alles richtig schön entspannt und stressfrei…!
Außerdem hatten wir den süüüüßesten Weihnachtsmann ever, ever, ever unter uns!!

Fotos gibt es wie immer hier: