Die letzten 2 Jahre haben wir hier an Haus und Hof viel renoviert und in Ordnung gebracht! Das waren alles Sachen die notwendig waren, auf die wir aber auch gern verzichtet hätten!
Für dieses Jahr hatten wir uns deshalb ein Projekt vorgenommen das nicht notwendig war, auf das wir aber richtig große Lust hatten, nämlich das Projekt Hühnerstall!
Als ich Kind war hatten wir bereits viele Jahre lang Hühner im Garten aber irgendwann haben wir sie dann abgeschafft da Zeit und Lust fehlten! Seitdem war der alte Hühnerstall leer und wurde im Laufe der Jahre zum Geräteschuppen und zur Plundersammelstätte meines Onkels!
Ende letzten Jahres beschlossen wir dann aber den Hühnerstall wieder auf Vordermann zu bringen und uns wieder Hühner anzuschaffen denn das war schon eine tolle Zeit mit frischen Eiern, eigenen Suppenhühnern und dem Gefühl von Landleben!
Das Projekt Hühnerstall reloaded nahm über den Winter dann immer mehr Gestalt an und im März ging es dann los! Immer wenn wir mal frei, Zeit und Lust hatten dann werkelten wir am Hühnerstall und am Freilaufgehege herum denn es war schon ein gutes Stück Arbeit den mittlerweile doch ziemlich maroden Hühnerstall wieder in Schuss zu setzen! Aber wir hatten ja keinen Zeitdruck, arbeiteten immer nur daran wenn wir auch wirklich Bock dazu hatten und so hat das ganze Projekt totalen Spaß gemacht, obwohl es ziemlich viel Arbeit war! Und es hat sich total gelohnt, der Hühnerstall ist wieder erste Sahne und gestern sind die Hühner eingezogen!
Aus nostalgischen Gründen wollten wir die Hühner unbedingt auf dem Viehmarkt in Kaunitz (bei Verl) kaufen denn auf diesem Viehmarkt haben wir schon damals immer unsere Hühner geholt! In aller Früh ging es also gestern los und der Drachentöter, Mama Engelchen und ich gingen auf Hühner-Shoppingtour!
8 Hühner sind es geworden denn jedes Familienmitglied durfte sich 2 Hühner aussuchen! Papa Engelchen entschied sich aus ebenfalls nostalgischen Gründen für 2 Zwerg-Wyandotten, da das die Rasse ist die wir früher hauptsächlich hatten! Mama Engelchen entschied sich für 2 Zwerg-Brahmas (Früher hatten wir ausversehen mal einen riesen Brahma erwischt), der Drachentöter suchte sich 2 schwarze Marane aus und ich wollte unbedingt 2 holländische Haubenhühner haben! Alles Hennen wohlgemerkt denn wir haben hier im Haus Schichtarbeiter wohnen und auf Ärger mit der Nachbarschaft haben wir auch keinen Bock! Früher fanden es die Nachbarn hier zwar total super vom Hahnenkrähen geweckt zu werden aber das waren alles ältere Leute und heute wohnen hier fast nur noch junge Menschen die bestimmt auch ganz gern mal ausschlafen…! Also bleiben unsere Mädels leider untervögelt…! ;) Aber egal Eier legen sie ja auch ohne Hahn!
Wann es die ersten Eier geben wird das wird sich zeigen denn bisher sind nur die Haubenhühner bereits im legefähigen Alter, der Rest der Mädels braucht noch ca. 10 Wochen bis zum ersten Ei! Aber auch die Haubis haben bisher noch nichts gelegt aber so ein Umzug ist ja auch aufregend, da muss man dann auch Verständnis für haben…!
Die Mädels haben sich mittlerweile jedenfalls gut eingelebt, erkunden neugierig das Freilaufgehege und scheinen zufrieden zu sein! Auch Gisi zeigt sich von seiner besten Seite, er findet die Hühner extrem spannend, ist dabei aber super brav und hat die Hühner bisher nicht ein einziges Mal angebellt, obwohl er sonst mit Vorliebe Tauben und Krähen durch den Garten jagt und verscheucht…!
Für den Drachentöter ist das alles natürlich super spannend und aufregend (o.k für uns auch aber wir kennen das alles ja noch von Früher) aber für ihn ist das alles halt noch komplettes Neuland und es ist sooo süß wie er sich über die Mädels freut…!
Neuland sind für meine Eltern und mich nur die Haubenhühner, denn mit denen haben wir bisher gar keine Erfahrungen gemacht und es ist schon merkwürdig/witzig Hühner zu haben die man alle paar Monate mal zum „Frisuer“ schicken muss! :)) Kein Scherz, denen muss man ab und zu mal die Augen freischneiden damit sie sich auch zurecht finden, das haben wir heute schon festgestellt…! Aber die Haubis können wir jetzt schon empfehlen denn so zutrauliche und entspannte Hühner hab ich noch nicht erlebt –wirklich toll!
Jedenfalls ist es total klasse jetzt wieder Hühner zu haben und der Plan war eigentlich diese dann auch irgendwann (so wie Früher) zu essen aber ich befürchte dass daraus wohl nichts wird denn mittlerweile haben sie sogar alle Namen bekommen…! :))
Natürlich gibt es auch Fotos denn ich habe das Projekt Hühnerstall von Anfang an dokumentiert:
https://photos.app.goo.gl/9VSNBT2KE1ej2ivi6
Sonntag, 3. Juni 2018
Sonntag, 6. Mai 2018
Helen Fields - die perfekte Gefährtin
WIE
WEIT WIRD ER GEHEN, UM DIE PERFEKTE FRAU ZU FINDEN? ... In der Nähe von
Edinburgh werden in einer abgebrannten Waldhütte die Überreste einer
Frauenleiche gefunden. Nur wenige Gewebespuren führen zu dem Schluss, dass es
sich bei der Toten um die vor Tagen verschwundene Anwältin Elaine Buxton
handelt. Detective Luc Callanach, der gerade erst seinen Dienst bei der Police
Scotland angetreten hat, leitet die Ermittlungen. Doch er ahnt nicht, dass die
echte Elaine Buxton noch lebt und in einem Keller gefangen gehalten wird ― von
einem Mann, der nur einen Wunsch hat: die Frau zu finden, die er in seine
perfekte Gefährtin verwandeln kann. Wird Callanach das Rätsel lösen, bevor der
Täter die Geduld mit seinem Opfer verliert?
Dr.
Regiald King ist Mitte 50, übergewichtig und unansehnlich. Er arbeitet als
Verwaltungsleiter an der Universität, ist mit seinem Job aber ziemlich
unterfordert, wird von seinen Arbeitskollegen nicht gemocht und fühlt sich zu
viel Höherem bestimmt. Niemand sieht das Potential das in ihm steckt, Frauen wollen
nichts von ihm wissen aber es gibt eh keine Frau die gut genug für ihn ist denn keine Frau kann seinen extrem hohen
Ansprüchen genügen. Da liegt es ja auf der Hand dass Reginald seinem Glück
endlich selbst auf die Sprünge helfen und seine perfekte Frau einfach selbst „erschaffen“
muss…
Luc Callanach, Mitte 30, in Schottland geboren aber
in Frankreich aufgewachsen, ist gerade erst nach Schottland zurückgekehrt um
dort nochmal von vorne anzufangen. Die Arbeit bei Interpol hat er hinter sich
gelassen um zur schottischen Polizei zu wechseln. Der Abschied aus Frankreich
fällt ihm alles andere als leicht und er kann sich nur schwer in Schottland
einleben denn vor seiner eigenen Vergangenheit kann man nun mal nicht weglaufen…
Die Geschichte ist abwechseln aus Reginald und aus
Luc´s Sicht geschrieben, was mit sehr gut gefallen hat. Das Buch setzt sofort
voll ein und bleibt bis zum Schluss sehr interessant, spannend, ohne langatmige
Passagen und schön krank.
Obwohl es die Geschichte wirklich nicht nötig hat,
gibt es auch immer wieder kleine „Anheitzer“ um den Leser noch neugieriger zu
machen. Es gibt z.b immer wieder Andeutungen über Luc´s Vergangenheit und man
will unbedingt wissen warum er sein geliebtes Frankreich verlassen hat und
warum sogar seine Mutter den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Auf diese Fragen erhält
der Leser nach und nach Antworten. Außerdem gibt es auch ein paar unerwartete
Wendungen die mir gut gefallen haben.
Eine kranke und kreative Geschichte die mich sehr
gefesselt und begeistert hat. Zuuu blutig ist sie auch nicht, so dass das Buch
auch von Lesern mit nicht so starken Mägen gelesen werden kann…
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es
auf jeden Fall empfehlen!
Dienstag, 1. Mai 2018
Berlin meets Ruhrpott!
Wir hatten Besuch aus Berlin, ich kann es noch
immer nicht glauben denn das war eine absolute Sensation! Wir sind jetzt seit fast
14 Jahre zusammen, seit fast 13 Jahren is der Drachentöter bereits im Pott und
bis auf unserer Hochzeit im Jahr 2009 hatten wir noch nie Besuch aus Berlin!
Familie und Freunde aus Berlin sagen bei Heimatbesuchen zwar immer „wir kommen
euch demnächst auch mal besuchen“ aber wirklich gemacht hat es bisher in all
den Jahren noch nie Jemand…!
Deshalb war der 4 tägige Besuch von Jens und
Kathrin auch so ein besonderes highlight auf das wir uns schon seit Monaten
freuten! Die beiden Freunde aus des Drachentöters „Sturm und Drang Zeiten“ waren
vorher auch noch nie im Pott, so dass selbstverständlich ein
Ruhrpott-Touriprogramm auf die Beine gestellt werden musste!
4 Tage sind keine lange Zeit und stressig sollte es
auch nicht werden, deshalb gab es zwar ausreichend Programm, allerdings ohne
Hektik und auch nicht zu viel!
Zur Begrüßung wurde zuerst einmal ausgiebig im
Garten gegrillt, getrunken und bis nachts am Feuer gesessen! Glücklicherweise
waren die Wettergötter auch in diesen 4 Tagen mal wieder auf unserer Seite denn
die Tage zuvor schüttete es im Pott wie aus Eimern aber an diesen Tagen hatten
wir zum Glück sehr annehmbares und teilweise auch richtig schönes Wetter!
Am nächsten Tag fuhren wir mit den beiden deshalb
auch zur Halde Hoheward nach Herten, überquerten die Drachenbrücke, zeigten
ihnen die Sonnenuhr, das Horizont-Observatorium
und natürlich die Aussicht über das Ruhrgebiet und die Zeche Ewald!
Da
die beiden sich sehr fürs geocachen interessieren, es selbst aber noch nie
gemacht haben, nahmen wir auf dem Weg nach oben auch noch ein paar caches mit
und die beiden waren davon so begeistert dass sie jetzt auch anfangen wollen zu
cachen…!
Nach
so viel Bewegung mussten wir uns natürlich erst einmal stärken und so fuhren
wir anschließend ins Bermuda Dreieck nach Bochum um den beiden mal eine
anständige Currywurst zu präsentieren (die Berliner Currywurst kannste ja
vergessen, die würdste hier umme Ohren gehauen kriegen)!
Und
wie es der Zufall so will, stolperte wir in Bochum sogar zufällig in einen
riesigen Maischützenumzug, so dass unsere Berliner Gäste sogar in den Genuss
des „Steigerliedes“ kamen –das war schon echt ein sehr schöner und extrem passender
Zufall!
Am
nächsten Tag ging es dann mit der Straßenbahn nach Dortmund denn passenderweise
fand an diesem Wochenende auch das MPS in Fredenbaum statt und da wollten wir
mit den Berliners auch unbedingt hin! Die beiden waren zwar schon mal auf einem
Mittelaltermarkt und fanden das auch sehr schön, so ein großes Spectacel hatten
sie aber noch nie gesehen und waren von der Größe und dem ganzen Drum und Dran sehr
begeistert! Eigentlich hatten wir den Besuch des MPS schon für Samstag geplant,
allerdings waren wir über die Eintrittspreise dann doch zu schockiert denn 30 Euro
pro Person fanden wir echt unverschämt teuer! So beschlossen wir dann lieber
Sonntag hin zu fahren denn da kostete der Eintritt nur 15 Euro! Und es war
nicht nur wegen des Geldes eine gute Entscheidung denn am Sonntag war das
Wetter auch am schönsten und teilweise hat die Sonne sogar richtig stark
geballert! Es war ein richtig toller Tag und auch die Bands (von denen uns viele
bisher noch unbekannt waren) waren echt klasse!
Am
letzten Tag gab es noch einen Bummel durch die Dortmunder Innenstadt, mit einem
Blick auf die Reinoldikirche und das „Dortmunder U“, bevor sich Jens und
Kathrin wieder auf den Weg nach Berlin machten!
Es
waren 4 wirklich tolle Tage und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten
Besuch und die nächste Touri-Tour denn der Ruhrpott hat schließlich noch soooo
viel mehr zu bieten…!
Und
natürlich sind auch Fotos entstanden:
Labels:
Bilder,
Freunde,
Mittelalter,
Pottriotismus,
Unternehmungen
Mittwoch, 25. April 2018
Emmi Itäranta – Der Geschmack von Wasser
Seit frühester Kindheit sind Noria und Sanja beste Freundinnen:
Noria, die Tochter des Teemeisters, die bald selbst Teemeisterin sein
wird und die Traditionen ihres Vaters auf die ihr eigene Weise neu
auslegt, und Sanja, die gerne über die nahe gelegene Mülldeponie
streift, um dort Plastikgeräte aus der »Alten Zeit« zu suchen und sie zu
reparieren. Als Sanjas Familie immer mehr unter der allgemeinen
Trinkwasserknappheit im Land zu leiden hat, entschließt sich Noria zu
einem schicksalhaften Schritt: Sie erzählt ihrer Freundin von der
geheimen Wasserquelle in der Felshöhle. Bald gibt es noch mehr
Mitwisser, und Noria gerät ins Visier des Militärs, das jedes
Geheimhalten von Wasservorräten als Wasserstraftat brandmarkt und ohne
Gnade verfolgt.
Noria ist 17 Jahre alt, hat gerade die Schule beendet und muss sich jetzt überlegen welchen Weg Sie gehen möchte. Ihrer Mutter wäre es am liebsten wenn Sie in eine große Stadt gehen und dort einen Beruf erlernen würde. Ihr Vater wünscht sich allerdings dass Noria in Ihrem kleinen Dorf bleibt um wie er Teemeisterin zu werden, so wie es seit vielen Generationen in der Familie Tradition ist und das ist auch Norias Wunsch.
Allerdings sind die Zeiten hart, Teemeister ist kein erstrebenswerter Beruf mehr, vor allem nicht auf dem Land denn dort nehmen nur noch Wenige an Teezeremonien teil.
Seit Jahrhunderten schon ist das Trinkwasser knapp und es wird immer knapper. Die Leute bekommen Ihr Trinkwasser wöchentlich von der Regierung zugeteilt, es besteht aus gereinigtem und vom Salz befreiten Meerwasser aber die Rationen sind knapp und werden von Woche zu Woche knapper. Die Kontrollen und die Überwachung durch das Militär werden immer strenger und Wasserverbrechen (die illegale Beschaffung und der Besitz von Wasser) werden immer schwerer bestraft…!
Zwar bekommen Teemeister, die so etwas ähnliches wie Priester sind, zwar eine größere Menge Wasser zugeteilt aber auch diese Mengen reichen zum Leben eigentlich nicht aus.
Früher nannten sich die Teemeister selbst auch „Die Hüter des Wassers“ und viele Teemeister besaßen eine geheime Quelle. Von dieser Quelle erfährt Noria jetzt denn nun wird Sie ja selbst Teemeisterin und Sie steht vor der schweren Aufgabe dieses Wissen geheim zu halten obwohl die Menschen in Ihrem Dorf dursten und es der Familie ihrer besten Freundin Sania besonders schlecht geht…!
Die Geschichte spielt in einer nicht näher definierten Zukunft in „Neu Skandinavien“. Der Klimawandel hat die Pole vor langer Zeit schmelzen lassen, ganze Länder und teilweise sogar Kontinente wurden überflutet, so dass es keine natürlichen Süßwasservorkommnisse mehr gibt. Es gibt keine richtigen Winter mehr, es regnet kaum und die Welt ist auch von mehreren Ölkriegen stark gezeichnet denn Öl gibt es auch schon seit Jahrhunderten nicht mehr. Das Jahrhundert nach den größten Ölkriegen wird „das Jahrhundert der Dämmerung“ genannt aber dies ist nun auch schon mehrere hundert Jahre her und sehr viel an Wissen und Geschichte aus der Zeit vor der Dämmerung ist verloren gegangen…
So können sich Noria und Sania zuerst nicht erklären was es z.b mit den kleinen, silbernen Scheiben auf sich hat die sie auf der Mülldeponie finden…! Da sich Sania aber sehr für vergessene Technologien aus der „alten Zeit“ interessiert, findet sie bald ein Gerät mit dem Sie den Scheiben Geräusche bzw Aufzeichnungen entlocken kann und diese Aufzeichnungen stammen aus dem Jahrhundert nach der Dämmerung, betreffen die überfluteten und verbotenen Lande und sind streng geheim…!
Die Geschichte hat mir prinzipiell gut gefallen, obwohl sie nicht zu den besten Endzeitgeschichten gehört die ich bisher gelesen habe! Ich habe nichts gegen offene Enden aber hier ist es so als ob die Geschichte einfach mittendrin aufhört! Der Leser wird heiß gemacht mit den geheimen Aufzeichnungen einer Forschungsexpedition in den angeblich unbewohnbaren und überfluteten Ländern und dann passiert einfach Nichts mehr in dieser Richtung.
Klar ist das Ende, so wie es die Autorin geschaffen hat, ein viel realistischeres Ende und auf zu viel „Friede-Freude-Bratkartoffel“ steh ich ja eh nicht aber diese Geschichte hat für mich nicht einfach nur ein offenes Ende sondern sie fühlt sich für mich einfach unvollendet an! Oftmals beschwere ich mich ja darüber dass es scheinbar nur noch Trilogien gibt aber in diesem Fall wünschte ich mir dass es der erste Teil einer Trilogie wäre denn es gäbe noch so unendlich viel zu erzählen. Selbst ich hätte noch 100 Ideen was noch allem kommen könnte (und ich bin eigentlich extrem unkreativ) und ich kann echt nicht verstehen wie die Autorin eine Geschichte mit noch so viel Potential einfach so auslaufen/einschlafen lassen kann…!
Als die Geschichte endete da habe ich deshalb auch erst einmal recherschiert ob es nicht doch eine Trilogie ist bzw werden soll aber das ist definitiv nicht der Fall, was ich wirklich sehr schade und auch unlogisch finde!
Die Geschichte hat mir wie gesagt gut gefallen aber es gibt meiner Meinung nach einfach kein Ende sondern sie ist für mich einfach unvollendet…!
Endzeitfans die auf dem Trockenen sitzen weil Sie die meisten großen Bücher zu dem Thema schon gelesen haben kann ich das Buch schon empfehlen aber der große Brüller ist es dank des abrupten Endes halt nicht…
Noria ist 17 Jahre alt, hat gerade die Schule beendet und muss sich jetzt überlegen welchen Weg Sie gehen möchte. Ihrer Mutter wäre es am liebsten wenn Sie in eine große Stadt gehen und dort einen Beruf erlernen würde. Ihr Vater wünscht sich allerdings dass Noria in Ihrem kleinen Dorf bleibt um wie er Teemeisterin zu werden, so wie es seit vielen Generationen in der Familie Tradition ist und das ist auch Norias Wunsch.
Allerdings sind die Zeiten hart, Teemeister ist kein erstrebenswerter Beruf mehr, vor allem nicht auf dem Land denn dort nehmen nur noch Wenige an Teezeremonien teil.
Seit Jahrhunderten schon ist das Trinkwasser knapp und es wird immer knapper. Die Leute bekommen Ihr Trinkwasser wöchentlich von der Regierung zugeteilt, es besteht aus gereinigtem und vom Salz befreiten Meerwasser aber die Rationen sind knapp und werden von Woche zu Woche knapper. Die Kontrollen und die Überwachung durch das Militär werden immer strenger und Wasserverbrechen (die illegale Beschaffung und der Besitz von Wasser) werden immer schwerer bestraft…!
Zwar bekommen Teemeister, die so etwas ähnliches wie Priester sind, zwar eine größere Menge Wasser zugeteilt aber auch diese Mengen reichen zum Leben eigentlich nicht aus.
Früher nannten sich die Teemeister selbst auch „Die Hüter des Wassers“ und viele Teemeister besaßen eine geheime Quelle. Von dieser Quelle erfährt Noria jetzt denn nun wird Sie ja selbst Teemeisterin und Sie steht vor der schweren Aufgabe dieses Wissen geheim zu halten obwohl die Menschen in Ihrem Dorf dursten und es der Familie ihrer besten Freundin Sania besonders schlecht geht…!
Die Geschichte spielt in einer nicht näher definierten Zukunft in „Neu Skandinavien“. Der Klimawandel hat die Pole vor langer Zeit schmelzen lassen, ganze Länder und teilweise sogar Kontinente wurden überflutet, so dass es keine natürlichen Süßwasservorkommnisse mehr gibt. Es gibt keine richtigen Winter mehr, es regnet kaum und die Welt ist auch von mehreren Ölkriegen stark gezeichnet denn Öl gibt es auch schon seit Jahrhunderten nicht mehr. Das Jahrhundert nach den größten Ölkriegen wird „das Jahrhundert der Dämmerung“ genannt aber dies ist nun auch schon mehrere hundert Jahre her und sehr viel an Wissen und Geschichte aus der Zeit vor der Dämmerung ist verloren gegangen…
So können sich Noria und Sania zuerst nicht erklären was es z.b mit den kleinen, silbernen Scheiben auf sich hat die sie auf der Mülldeponie finden…! Da sich Sania aber sehr für vergessene Technologien aus der „alten Zeit“ interessiert, findet sie bald ein Gerät mit dem Sie den Scheiben Geräusche bzw Aufzeichnungen entlocken kann und diese Aufzeichnungen stammen aus dem Jahrhundert nach der Dämmerung, betreffen die überfluteten und verbotenen Lande und sind streng geheim…!
Die Geschichte hat mir prinzipiell gut gefallen, obwohl sie nicht zu den besten Endzeitgeschichten gehört die ich bisher gelesen habe! Ich habe nichts gegen offene Enden aber hier ist es so als ob die Geschichte einfach mittendrin aufhört! Der Leser wird heiß gemacht mit den geheimen Aufzeichnungen einer Forschungsexpedition in den angeblich unbewohnbaren und überfluteten Ländern und dann passiert einfach Nichts mehr in dieser Richtung.
Klar ist das Ende, so wie es die Autorin geschaffen hat, ein viel realistischeres Ende und auf zu viel „Friede-Freude-Bratkartoffel“ steh ich ja eh nicht aber diese Geschichte hat für mich nicht einfach nur ein offenes Ende sondern sie fühlt sich für mich einfach unvollendet an! Oftmals beschwere ich mich ja darüber dass es scheinbar nur noch Trilogien gibt aber in diesem Fall wünschte ich mir dass es der erste Teil einer Trilogie wäre denn es gäbe noch so unendlich viel zu erzählen. Selbst ich hätte noch 100 Ideen was noch allem kommen könnte (und ich bin eigentlich extrem unkreativ) und ich kann echt nicht verstehen wie die Autorin eine Geschichte mit noch so viel Potential einfach so auslaufen/einschlafen lassen kann…!
Als die Geschichte endete da habe ich deshalb auch erst einmal recherschiert ob es nicht doch eine Trilogie ist bzw werden soll aber das ist definitiv nicht der Fall, was ich wirklich sehr schade und auch unlogisch finde!
Die Geschichte hat mir wie gesagt gut gefallen aber es gibt meiner Meinung nach einfach kein Ende sondern sie ist für mich einfach unvollendet…!
Endzeitfans die auf dem Trockenen sitzen weil Sie die meisten großen Bücher zu dem Thema schon gelesen haben kann ich das Buch schon empfehlen aber der große Brüller ist es dank des abrupten Endes halt nicht…
Dienstag, 10. April 2018
3 Tage am Steinhuder Meer!
Hach Kinners, war dat großartig!!
Bereits vor ein paar Monaten beschlossen wir in
unserem Urlaub für ein paar Tage weg zu fahren und die Wahl fiel auf das
Steinhuder Meer! Der Urlaub rückte näher und das Wetter zeigte sich wochenlang
von seiner schlechtesten Seite und wir befürchteten Schlimmes…!
Aber es sollte anders kommen denn pünktlich zum
Urlaubsbeginn schlug das Wetter schnell und kräftig um und der Frühling kam mit
Macht!
Das Steinhuder Meer empfing uns mit strahlendem Sonnenschein,
wolkenlos und mit blauem Himmel bei tollen, wenn auch zuerst noch leicht
frischen Temperaturen –wir konnten unser Glück kaum fassen!
Einquartiert hatten wir uns auf einem alten
Bauernhof mit 5 Gästezimmern und 2 Ferienwohnungen, in dem kleinen Örtchen
„Auhagen“, 6 Kilometer vom Steinhuder Meer entfernt und es war toll dort!
Gemietet hatten wir eine Ferienwohnung mit Terrasse und das war eine super
Entscheidung! Das Örtchen Auhagen ist sehr winzig, eigentlich gibt es dort nur
ein paar Bauernhöfe und das war es dann auch schon! Totale Idylle, frühstücken
im Sonnenschein auf der Terrasse und im Hintergrund ein paar blökende Schafe
und gackernde Hühner denn wir waren die einzigen Gäste –herrlich!
Am Steinhuder Meer selbst hat es uns auch super
gut gefallen und man bekommt an dem 30 Quadratkilometer großem See wirklich den Eindruck man
wäre tatsächlich am Meer!
Wir schlenderten über die Promenade in Steinhude, aßen
selbstverständlich reichlich frischen Fisch und Krabben, wobei es stündlich
immer wärmer wurde und mieteten uns bei Sonnenuntergag ein kleines Boot mit dem
wir der untergehenden Sonne entgegenfuhren
–einfach nur traumhaft!
Wir fuhren auch zum Nordufer um dort spazieren zu
gehen und stellten dabei fest, dass sich das Nord- und das Südufer stark voneinander
unterscheiden! Während man am Südufer (an der Promenade in Steinhude) reichlich
Restaurants, Cafes, Fischbuden, Eisstände usw vorfindet und dort auch Boote
mieten und Bootsausflüge buchen kann, gibt es das am Nordufer alles nicht! Dort
ist der See und die Natur rauer und sehr naturbelassen, dafür gibt es tolle
Strandabschnitte und der Wind wehte stärker (während es am Südufer ziemlich
windstill war)! Am Nordufer tummeln sich deshalb auch die Windsufer, die
ordentlich auf ihre Kosten kommen und es macht richtig Spaß sie dabei zu
beobachten…!
Trotz des tollen Wetters war es sowohl am Nord- als
auch am Südufer nicht überlaufen aber das sollte sich am nächsten Tag ändern…!
Der nächste Tag präsentierte sich nämlich noch schöner und wärmer als der Vorherige
und man konnte eigentlich schon nicht mehr von Frühling sprechen denn es
herrschten richtig sommerliche Temperaturen! Wir hatten tatsächlich 26 Grad und
absolut wolkenlose Windstille, da kam sogar ordentlich Sonnencreme zum Einsatz!
Wir fuhren zuerst mit einem „Auswandererboot“ eine halbe Stunde lang zur Insel
„Wilhelmstein“ und besichtigten dort die alte Festung, die früher zeitweise
sogar mal als Gefängnis diente!
Als wir nach dieser Tour zur Promenade
zurückkehrten, war es doch ziemlich voll dort und das gefiel uns gar nicht! Wir
beschlossen dann dem Rundwanderweg zur Badeinsel zu folgen und ihr einen Besuch
abzustatten! Die Badeinsel ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden, so
dass man sie auch zu Fuß erreichen kann! Auf der Insel war es zwar auch nicht
unbedingt leer aber es war auch nicht überlaufen und wir ergatterten am
Aussichtturm sogar noch einen Platz direkt am Wasser und erfrischten uns erst
einmal ein Weilchen mit kühlen Getränken aus dem dortigen Imbiss!
Zurück an der Promenade traf und dann aber fast der
Schlag denn es war inzwischen so brechend voll dort dass man kein Bein mehr an
die Erde bekam und das wollten wir uns echt nicht antun! Kurzerhand setzten wir
uns also ins Auto und fuhren ein paar Orte weiter, wo wir uns einen kleinen,
einsamen Bootssteg suchten und die totale Ruhe genossen! An diesem Steg
verbrachten wir dann ein paar Stunden in der Sonne und genossen das
fantastische Wetter und den Sonnenuntergang! Erst abends kehrten wir zur
Promenade zurück, in der Hoffnung dass
sich die Massen inzwischen gelichtet haben und dieser Wunsch wurde uns auch
tatsächlich erfüllt! Die Massen waren abgezogen, es war wieder schön ruhig und
wir bekamen sogar einen Platz auf der Strandterrasse direkt am Wasser, wo wir
dann mal wieder leckere Fischgerichte aßen und auf den See blickten!
Am letzten Tag checkten wir erst einmal gemütlich
aus unserem Bauernhof aus und erkundeten noch ein bisschen die Gegend und eine
Stelle des Sees an der wir noch nicht gewesen waren! Danach folgte ein letzter
Besuch an der Promenade, wo wir zu Mittag aßen, uns mit Fisch für zu Hause
eindeckten und uns dann irgendwann gemütlich auf den Weg machten…!
Diese 3 Tage waren sowas von großartig, es war rundum
einfach alles super toll und es war eine richtig gute Entscheidung ans
Steinhuder Meer zu fahren!
Die 3 Tage waren auch genau der richtige Zeitrahmen
für einen Kurzurlaub dort denn auch wenn der See riesig ist, so kann man ihn
nicht uneingeschränkt besuchen! Es gibt eigentlich nur 4 Stellen/Orte an denen
man direkt zum Ufer kann, der Rest ist Naturschutzgebiet und nicht zugänglich,
was für die Natur und die Tiere eine echt gute Sache ist! Wir haben in den 3
Tagen eigentlich alles gesehen und gemacht was man am Steinhuder Meer so
unternehmen kann und an weiteren Tagen hätte es wohl Wiederholungen gegeben
(was aber auch nicht schlimm gewesen wäre denn erneutes Bootfahren hätte uns
auch gut gefallen)!
Wer begeisterter Fahrradfahrer oder Windsurfer ist,
dem würde ich auch einen längeren Aufenthalt empfehlen denn es gibt viele
Rundwege und Strecken für Fahrradfahrer und die Windsurfer können vom Nordufer
bestimmt eh nicht genug bekommen…! Für uns war es aber die perfekte
Aufenthaltsdauer!
Ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub ans
Steinhuder Meer können wir nur wärmstens empfehlen, es ist wie ein Urlaub am
Meer das man (vom Ruhrpott aus) in nur 2 Stunden erreicht hat!
Natürlich sind auch wieder viele Fotos entstanden
die man sich hier anschauen kann:
Labels:
Bilder,
Steinhuder Meer,
Unternehmungen,
Urlaub
Montag, 2. April 2018
Ostern!
So nun ist Ostern auch schon wieder rum! War nicht grad erst Silvester?
Zumindest das Wetter schreitet nicht so schnell voran wie sich das Jahr anfühlt! Der Frühling lässt ganz schön auf sich warten und dabei haben wir sogar noch Glück im Unglück denn uns erreichten ziemlich dick verschneite Ostergrüße aus Berlin und von der Ostsee -unfassbar!
Karfreitag stand abends ein schönes und sehr leckeres Abendessen im Waltroper "Yachthafen" an denn es gab noch einen Geburtstag nachzufeiern! Sehr gefreut hab ich mich als ich entdeckte dass es schon Spargel auf der Karte gab!
Samstag gab es dann tatsächlich mal wieder ein bisschen Frühling und ich habe tatsächlich einige Stunden mit nem Buch auf der Terrasse verbracht und musste mir sogar das Gesicht eincremen denn wenn die Sonne da ist dann hat sie auch schon gut Kraft -leider ist sie zur Zeit nicht so oft da...!
Ostersonntag war es dann mit dem Frühling auch schon wieder vorbei denn es war grau in grau und schüttete ganz schön kräftig! Gut dass wir einige Stunden drinnen beschäftigt waren denn wir hatten uns ganz schön viel vorgenommen...!
Nachmittags kriegte sich das Wetter dann zum Glück aber noch ein und es blieb zumindest trocken! Das passte uns sehr gut in den Kram denn schließlich wollten wir noch DAS Event des Dorflebens besuchen! Dieses Jahr steht ja "Hühnerstall reloaded" auf dem Plan und das war eine gute Gelegenheit um sich ein paar Inspirationen zu holen! Und der Besuch hat sich auch gelohnt denn ich war ganz begeistert dass sogar "Holländische Haubenhühner" vertreten waren denn mit denen liebäugle ich schon seit Monaten! Ich hab auch direkt Kontakte geknüpft und meinen persönlichen Haubenhuhn-Dealer gefunden...!
Heute hielt sich das Wetter zum Glück auch denn es stand ein kleines, privates Osterfeuerken auf dem Programm! Eigentlich brauchen wir ja absolut keinen Grund für Feuer aber an Ostern passt so ein Feuer dann natürlich besonders gut...! Heute war dann auch der Drachentöter dabei denn an den restlichen Ostertagen musste er leider komplett arbeiten -Ja ja, Lokführer ist schn ein "toller" Beruf...!!
Ab Morgen soll dann (angeblich) der Frühling endlich längerfristig Einzug eralten und kann es nur hoffen und wünschen denn nur noch die restliche Woche überstehen und dann ist erst einmal Urlaub angesagt...!
Zumindest das Wetter schreitet nicht so schnell voran wie sich das Jahr anfühlt! Der Frühling lässt ganz schön auf sich warten und dabei haben wir sogar noch Glück im Unglück denn uns erreichten ziemlich dick verschneite Ostergrüße aus Berlin und von der Ostsee -unfassbar!
Karfreitag stand abends ein schönes und sehr leckeres Abendessen im Waltroper "Yachthafen" an denn es gab noch einen Geburtstag nachzufeiern! Sehr gefreut hab ich mich als ich entdeckte dass es schon Spargel auf der Karte gab!
Samstag gab es dann tatsächlich mal wieder ein bisschen Frühling und ich habe tatsächlich einige Stunden mit nem Buch auf der Terrasse verbracht und musste mir sogar das Gesicht eincremen denn wenn die Sonne da ist dann hat sie auch schon gut Kraft -leider ist sie zur Zeit nicht so oft da...!
Ostersonntag war es dann mit dem Frühling auch schon wieder vorbei denn es war grau in grau und schüttete ganz schön kräftig! Gut dass wir einige Stunden drinnen beschäftigt waren denn wir hatten uns ganz schön viel vorgenommen...!
Nachmittags kriegte sich das Wetter dann zum Glück aber noch ein und es blieb zumindest trocken! Das passte uns sehr gut in den Kram denn schließlich wollten wir noch DAS Event des Dorflebens besuchen! Dieses Jahr steht ja "Hühnerstall reloaded" auf dem Plan und das war eine gute Gelegenheit um sich ein paar Inspirationen zu holen! Und der Besuch hat sich auch gelohnt denn ich war ganz begeistert dass sogar "Holländische Haubenhühner" vertreten waren denn mit denen liebäugle ich schon seit Monaten! Ich hab auch direkt Kontakte geknüpft und meinen persönlichen Haubenhuhn-Dealer gefunden...!
Heute hielt sich das Wetter zum Glück auch denn es stand ein kleines, privates Osterfeuerken auf dem Programm! Eigentlich brauchen wir ja absolut keinen Grund für Feuer aber an Ostern passt so ein Feuer dann natürlich besonders gut...! Heute war dann auch der Drachentöter dabei denn an den restlichen Ostertagen musste er leider komplett arbeiten -Ja ja, Lokführer ist schn ein "toller" Beruf...!!
Ab Morgen soll dann (angeblich) der Frühling endlich längerfristig Einzug eralten und kann es nur hoffen und wünschen denn nur noch die restliche Woche überstehen und dann ist erst einmal Urlaub angesagt...!
Labels:
Bilder,
Familie,
Freunde,
Hühner reloaded,
Ostern
Freitag, 30. März 2018
Jens Bühler - Reset
Hauptkommissar Markus Steller leitet einen
Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich,
nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen
einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die
Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut
besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in
Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer,
gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt
dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers
Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt
verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist
gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem
drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie
soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben
kämpft?
Generalmajor
Aila Torbeck ist 50 Jahre alt, alleinerziehende Mutter einer
20 jährigen Tochter und die Leiterin der neuen und hoch geheimen biologischen
Forschungseinrichtung „Fenris“. Fenris befindet sich in einem riesigen
Bunkerkomplex, tief eingelassen in einem Berg des Schwarzwaldes.
Eines Tages wird aus heiterem
Himmel die höchste Alarmstufe ausgelöst und Aila wird in Windeseile von
Soldaten abgeholt und in den Bunker gebracht der hinter ihr direkt versiegelt
wird. Eigentlich steht Ihrer Tochter im Ernstfall auch der Schutz des Bunkers
zu aber diese befindet sich an diesem Wochenende ausgerechnet in Frankfurt…
Über Drohnen und Monitore muss
Aila mit ansehen wie die Welt um Sie herum im Chaos versinkt und ein Großteil
der Bevölkerung innerhalb von ein paar Minuten von enormer Wut und Raserei
gepackt wird und auf andere Menschen losgeht. Und dieses Phänomen beschränkt sich
nicht nur auf Deutschland sondern tritt weltweit auf…
Als alles außer Kontrolle gerät
befindet sich der 20 jährige Demir gerade vor einem Bankgebäude um mit seinem Freund
einen Diamantenkurier zu überfallen. Als die rasende Meute auf ihn losgeht,
bleibt ihm nichts anderes übrig als sich auf das Dach des riesigen Bankgebäudes
zu flüchten…
Währenddessen hat der 40 jährige
Polizist Markus Steller gerade einen sehr emotionalen Einsatz hinter sich, der
ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit gebracht hat, als auch er bemerkt wie
das Chaos ausbricht…
Es fällt mir etwas schwer über
dieses Buch zu schreiben denn auf der einen Seite hat es mir gut gefallen, auf
der anderen Seite hat mich aber so einiges doch ziemlich gestört.
Ich lasse jetzt mal außen vor dass
es mich zu Anfang doch sehr aufgeregt hat dass Aila Torbeck zwar die Leiterin
von Fenris ist, im Grunde aber eigentlich gar nicht weiß was dort überhaupt
gemacht wird.
Die Geschichte ist in einem rasantem
Tempo geschrieben und umfasst insgesamt einen Zeitraum von lediglich 4 Tagen.
Die einzelnen Kapitel werden
abwechselnd aus Ailas, Demirs und Markus Sicht erzählt und sind zu Anfang noch
ziemlich lang. Nach und nach wird die Geschichte immer schneller und rasanter
und die Kapitel werden deutlich kürzer, bis sie letztendlich nur noch maximal
eine Seite umfassen.
Die einzelnen Figuren sind sehr
detailliert beschrieben, so dass man schnell an ihnen hängt und mit ihnen
mitfiebert. Recht schnell begegnen sich die Figuren auch, so dass ihre
Geschichten zu einer gemeinsamen Reise verschmelzen…
Ich liebe Geschichten in denen
unterschiedliche Charaktere in Ausnahmesituationen um ihr Leben kämpfen und
flüchten müssen und Endzeitgeschichten sind ja eh voll mein Ding.
Was ich allerdings überhaupt
nicht mag das sind Science Fiction Elemente und leider driftet die Geschichte gegen
Ende in diese Richtung ab. Hätte ich das von Anfang an gewusst dann hätte ich
dieses Buch gar nicht erst angefangen. Zum Glück ist es nur der letzte Teil der
in diese Richtung geht denn wäre das bereits früher der Fall gewesen so hätte
ich die 500 Seiten bestimmt nicht zu Ende gelesen…!
Ich hing aber bereits zu sehr an
den Figuren und fieberte zu sehr mit Ihnen mit als dass ich das Buch noch hätte
abbrechen können. Außerdem wollte ich schon sehr gerne wissen wie die
Geschichte ausgeht. Ich bin auch froh dass ich das Buch nicht abgebrochen habe
denn die Geschichte war bis zum Schluss sehr spannend, voller Action und hat
mir trotz dieser Science Fiction Wandlung gut gefallen (auch wenn ich mir ein
anderes Ende gewünscht hätte).
Wenn man Science Fiction mag dann
kann man gegen das Ende aber auch wirklich nichts sagen denn ich muss gestehen
dass die Idee schon sehr kreativ und echt nicht schlecht war, ich hätte es mir
aber halt trotzdem anders gewünscht…
Bis auf das Ende hat mir das Buch
wirklich gut gefallen und ich würde es durchaus empfehlen, es ist aber mit
Sicherheit nicht jedermanns Geschmack…
Abonnieren
Posts (Atom)
















